Verfolgerduell: Soester TV gegen Menden-Lendringsen

SOEST/MENDEN ▪ „Die Lage in der Tabelle sollte Anreiz genug zu sein für ein interessantes Spiel!“ Gerd Lange, Männerspielwart der HSG Menden-Lendringsen, macht Werbung für das Duell zwischen seiner Mannschaft und dem Soester TV, das am Sonntag um 18 Uhr in der Sporthalle des Börde-Berufskollegs angepfiffen wird. Lange spielt darauf an, dass der Tabellensechste auf den Tabellenfünften trifft – zwei Mannschaften also, die einen Platz auf dem Treppchen in der Abschlusstabelle im Visier haben.

In Sachen Meisterschaft führt in dieser Saison für Lange kein Weg vorbei an Gladbeck und Lemgo II. „Die beiden Teams liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, da können wir nicht mehr eingreifen. Wir wollen aber so gut wie möglich abschneiden, dass allein ist Motivation genug. Da ist die Situation in Soest nicht anders“, so der Mendener im Vorfeld des Duells der Tabellennachbarn.

Im Hinspiel behielt die Mendener Spielgemeinschaft knapp mit 31:30 die Oberhand. Der STV hatte in der 39. Minute mit 22:16 geführt, verlor aber nach einer Roten Karte gegen Marius Schrage die Linie, musste den 22:22-Ausgleich und 25:27-Rückstand hinnehmen. Schließlich war es mit Tobias Genau ausgerechnet ein Ex-Soester, der 45 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer erzielte.

Der Linkshänder war über die gesamte bisherige Saison der treffsicherste Schütze in den Reihen der Schützlinge von Trainer Björn Wißuwa. 98 Tore stehen auf seinem Konto. Zuletzt traf er allein zehnmal beim 28:25-Heimsieg der HSG gegen Hahlen. Mit acht Toren hatte er maßgeblich zur 20:12-Pausenführung beigetragen, ehe sich seine Mannschaft nach der Pause eine Auszeit nahm und mit einer 0:6-Serie Hahlen wieder ins Spiel brachte. Mit einem verwandelten Siebenmeter aber brachte Genau seine Farben wieder auf Kurs.

Schon im ersten Spiel nach dem Jahreswechsel hatte Menden daheim gewonnen, zum Hinrunden-Abschluss Bergkamen mit 37:30 in die Schranken gewiesen. So kommt der nächste STV-Gegner auf 22:8 Punkte, zwei Zähler besser als die Schlüsselträger. Neben Genau sind als Haupttorschützen der Halblinke Felix Zenka, ebenfalls ein Ex-Soester, mit 77, Rechtsaußen Sebastian Loss mit 56 und Linksaußen Sven Becker mit 50 Toren zu nennen.

Nicht zur Verfügung steht der nach einem Kreuzbandriss operierte Christian Thiel; ein Fragezeichen steht hinter dem grippekranken Roman Köck. Über die Lage beim STV berichtet der Anzeiger am Samstag. ▪ dw

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