Fußball im Kreis Soest

Trotz Umbruchs ohne Findungsphase: Viele neue Spieler beim Bezirksligisten SC Sönnern

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Trainer Achim Hering (oben links) stellte die Neuzugänge vor: (oben von links) Lieven Rother, Luis Schnettler, Noel Wegner, Marius Apel, (unten von links) Leon Eickenbusch, Leo Wagner, Marco Lettmann und Torben Beckmann.

Sönnern – Es ist der zweite Umbruch binnen zwölf Monaten. Doch das macht Achim Hering nicht bange. „Wir werden keine Findungsphase benötigen, wissen, wo wir Stärken und Schwächen haben“, blickt er der Trainer des SC Sönnern der Saison 20/21 in der Bezirksliga 7 zuversichtlich entgegen.

Am Dienstagabend bat er seine Schützlinge zum schweißtreibenden Stelldichein auf den Türkenplatz, den Platzwart Günther Fricke und seine Mitstreiter in der coronabedingten Zwangspause in einen tadellosen Zustand versetzt haben. Dabei begrüßten die „Türken“ eine Fülle von Neuzugängen, die den Verlust etlicher gestandener Spieler kompensieren sollen. 

„Ich kenne die Spieler, die Positionen sind weitgehend klar“, hat Hering einen klaren Plan, den er mit Hilfe seiner beiden Co-Trainer Ralf Jolk und Frank Vollenberg in die Tat umsetzen will. Dabei spielt Vollenberg auch als bekannter Torjäger eine zentrale Rolle auf dem Spielfeld, wo – so Herings Wunsch – nicht wieder soviel Flickwerk zu sehen sein soll wie im Vorjahr.

"Kontinuität fehlte"

„Uns fehlte die Kontinuität, wir mussten stets verschieben“, spricht er die zahlreichen Ausfälle an, die durch Rote Karten und Verletzungen an der Tagesordnung waren. So hatte es Kapitän Sven Langenhorst gleich in einem der ersten Saisonspiele vor knapp einem Jahr gegen Westönnen erwischt. Jetzt ist er wieder fit, hat eigener Aussage zufolge keine Beschwerden mehr. 

„Er ist jetzt fast ein Neuzugang“, ist Trainer Hering froh, den zentralen Abwehrspieler wieder in seinen Reihen zu wissen. Dies ist umso wichtiger, als mit Sascha Eckert der ehemalige Spielertrainer ebenso nur noch sporadisch dabei sein wird wie Christoph Ringe. Auch Lukas Lohmann wird bis weit in den Herbst hinein aus beruflichen Gründen nur auf Sparflamme Fußball spielen können. Schließlich bleibt abzuwarten, wie der in Bamberg stationierte Bundespolizist Maxi Schneidereit sein Vorhaben umsetzen kann, jedes Wochenende heimzukehren. 

Dem stehen gleich zehn Neuzugänge gegenüber, die weitgehend aus der A-Liga kommen. „Wir müssen abwarten, wie sie sich in der Bezirksliga durchsetzen können. Ich bin da aber zuversichtlich“, ist Achim Hering von der Qualität der Neuzugänge überzeugt. „Das A und O ist die Trainingsbeteiligung. Stetes Training ist der Schlüssel zum Erfolg, das haben in der Vergangenheit junge Spieler wie Wengler und Kucht gezeigt, die einen Riesensprung gemacht haben“, lässt Hering durchblicken. 

Landesliga-Erfahrung 

Mit Marco Lettmann haben die „Türken“ aber auch einen neuen Defensivspieler in ihren Reihen, der aus Hilbeck Landesliga-Erfahrung mitbringt. Als Ziel für die Saison 20/21 gibt Trainer Hering aus, nichts mit dem unteren Tabellendrittel zu tun zu bekommen. „Wir wollen ins Mittelfeld“, will er dem Verein ein Bangen um den Klassenerhalt ersparen. Denn das hat Herings Worten zufolge auch das Umfeld verdient. „Es ist schon großartig hier in Sönnern, wo stets zehn bis 15 Leute drumherum sich um alles Mögliche kümmern“, freut er sich, in einem Verein Trainer zu sein, wo das Vereinsleben groß geschrieben wird.

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