Trainingslager in Hamburg wird Highlight bei STV-Handballern

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Bei der ersten Trainingseinheit nach einer dreiwöchigen Sommerpause wurde Torhüter und Neuzugang Tim Faber kräftig unter Beschuss genommen.

Soest – Drei Wochen Pause haben die Handballer des Soester TV eingelegt. Auf die faule Haut legen durften sich die Schlüsselträger aber nicht. Denn am Montag sind sie in die zweite Vorbereitungsphase im Vorfeld der Oberliga-Saison 19/20 gestartet und dabei merkten die Trainer Michael Jankowski und Max Loer ganz schnell, wer von ihren Schützlingen in drei Wochen sportlich gesündigt hat. 

„Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen“, ist Loer sicher, dass die Spieler genügend Verantwortung an den Tag legen, um das nötige körperliche Rüstzeug mitzubringen für die wichtigen Wochen der Vorbereitung. Loer ist dabei mit gutem Beispiel vorangegangen, hat auf Mallorca Einheiten im Fitnessstudio eingelegt, obwohl er sich selber als Spieler zurücknimmt und nur im Notfall einspringt. Der käme zum Tragen, wenn mit Michal Kurka oder Luis Gran einer der etatmäßigen Mittelmänner ausfallen sollte. 

Das Programm, das auf die STV-Handballer in den nächsten fünf Wochen bis zum Saisonstart wartet, ist äußerst umfangreich. Vier Trainingseinheiten pro Woche sind die Regel, dazu kommen Testspiele und Turniere. Los geht’s schon am Donnerstagabend in eigener Halle mit dem ersten Testspiel gegen Harsewinkel, Anwurf 20 Uhr. 

Es schließt sich am Wochenende die Teilnahme am Sven-Maletzki-Cup der SG Ratingen 2011 an. Hier treffen die Bördestädter in ihrer Vorrundengruppe am Samstag auf Oberligist Bonn, anschließend auf Drittligist Longerich oder Liga-Rivale Gladbeck; die Endrunde ist für Sonntag mit den Platzierungsspielen geplant. 

Highlight der Vorbereitung ist das Trainingslager in Hamburg, wo Spiele am 16. und 17. August gegen die U23-Teams aus Flensburg und Kiel sowie gegen Barmbek und Kronshagen auf die Schlüsselträger warten. Ein Kaltgetränk am Samstagabend zum Abschluss des intensiven Aufenthalts in der Hafenstadt ist aber durchaus erlaubt, lässt Loer augenzwinkernd durchblicken. 

Ein weiteres Turnier ist am Samstag, 24. August, in Möllbergen vorgesehen, nachdem zwei Tage zuvor ein Testspiel in Bergkamen absolviert worden ist. Dem Teamabend am 30. August schließt sich tags darauf ein Turnier in Isselhorst an. Die Generalprobe ist am 8. September in Oberaden, ehe der Saisonstart am Samstag, 14. September, mit dem Heimspiel gegen den TuS Ferndorf II erfolgt.

Sieben Freitagspiele 

Der Plan des STV, grundsätzlich die Heimspiele freitags auszutragen, ist nur zum Teil aufgegangen, da einige Gästemannschaften einer Verlegung auf den Freitag nicht zugestimmt haben. Das gilt für das erwähnte erste Spiel gegen Ferndorf ebenso wie für die Partien gegen Loxten (Sonntag, 10. November, 17 Uhr), Bielefeld/Jöllenbeck (Sonntag, 2. Februar, 17 Uhr), Altenhagen/Heepen (Sonntag, 16. Februar, 17 Uhr), Möllbergen (Sonntag, 22. März, 17 Uhr) und Gladbeck (Sonntag, 26. April, 17 Uhr). 

Sehr wohl freitags um 20 Uhr gespielt wird gegen Mennighüffen (27. September), Hemer (25. Oktober), Schalke (29. November), Bergkamen (10. Januar), Rödinghausen (6. März), Haltern/Sythen (17. April) und Hamm II (8. Mai). Zum Beginn der zweiten Vorbereitungsphase hat der Kader auch das endgültige Gesicht erhalten. „Es war schwierig, den Schnitt zu machen. Denn alle haben sich in der ersten Phase mega reingehauen“, schilderte Loer, dass er und Jankowski die Qual der Wahl hatten. „Es tut uns auch leid für diejenigen Spieler, die jetzt erst einmal mit einem Platz in der zweiten Mannschaft vorliebnehmen müssen.“ 

Getroffen hat es unter anderem Yannick Nöh und Mohammed Baccar. Jan-Ole Zülsdorf und Lars Wiggeshoff sind derweil endgültig aus der Reserve in die erste Mannschaft aufgerückt. Neu sind – wie berichtet – Torwart Tim Faber und Linkshänder Björn Danz. Fehlen wird in deren Reihen noch Torben Voss-Fels, der an seinem Comeback arbeitet. Ähnliches gilt für Julian Vukoja, der sich noch einer Hand-Operation unterziehen muss. Die hat Max Picht hinter sich und ist am Montag ins Training eingestiegen.

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