Eishockey Regionalliga West

Trainer Dieter Brüggemann sieht "Weiterentwicklung" bei Soester EG

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Martin Benes und die Soester EG spielten eine starke Saison, verbesserten allerdings ihre sportliche Bilanz dabei nicht.

Soest – Ein bisschen war es wie ein Déjà-vu für die Eishockey-Spieler der Soester EG. Platz sieben in der Hauptrunde der Regionalliga. In den Play-offs gegen den Herforder EV. Und dort war Schluss nach drei – relativ einseitigen – Spielen.

Wie im Vorjahr standen sich Soest als Siebter und Herford als Zweiter der Hauptrunde gegenüber, wie im Vorjahr setzte sich der Favorit durch. Und doch sieht SEG-Trainer Dieter Brüggemann eine Weiterentwicklung in Verein und Mannschaft. Unmittelbar nach dem Ausscheiden im Play-off sprach Brüggemann zum Soester Team. 

„Ich habe der Mannschaft gesagt, dass unser Saisonfinale vielleicht nicht so gut gelaufen ist. Aber wir haben uns in dieser Spielzeit wieder ein Stück verbessert“, berichtet Brüggemann und blickt auf eine erfolgreiche Spielzeit zurück, in der Soest zeitweise deutlich besser platziert war. 

Erst zum Ende der Hauptrunde reichte die Konkurrenz die SEG nach unten durch. So wurde es doch wieder Platz sieben (diesmal aber unter zehn statt neun Mannschaften), was wieder das Duell mit einem Topteam garantierte. Dass es wieder Herford wurde, ist Zufall.

Die zwischenzeitliche tabellarische Entwicklung, die die Soester hoch bis auf Platz vier führte, und die spielerischen Verbesserungen – was die sportlichen Belange angeht, sieht der erfahrenen Coach die Soester EG auf einem guten Weg. Natürlich in kleinen Schritten, aber: „Das sollte auch der Soester Weg sein.“ 

Ob die Iserlohner Eishockey-Legende den Weg auch in Zukunft mit den Soestern gehen wird – in der laufenden Saison bekleidete er die Posten des Trainers und des Sportlichen Leiters – lässt er zunächst offen: „Es sind noch keine Gespräche geführt worden.“

Das sollte aber nicht als schlechtes Zeichen gewertet werden. Immerhin läuft die Saison noch, die Soester haben gerade erst ihr letztes Spiel hinter sich – und im Eishockey beginnen die Planungen für den sportlichen Rahmen meistens erst rund um Ostern. 

Außerdem sind die Soester noch gar nicht komplett in die Sommerpause verschwunden. Ein kleiner gemeinsamer Saisonabschluss der Mannschaft steht noch an.

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