Soester EG drohen Terminprobleme bei Heimspielen

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Terminprobleme könnten auf Martin Juricek und die Eishockey-Spieler der Soester EG zukommen.

Soest - Die Soester EG hat vor der zweiten Hälfte der Saison in der Eishockey-Regionalliga West ein Problem. 

Der Verband hat dem Zehntplatzierten der Hauptrunde für die Spiele in der Gruppe B nahegelegt, seine Heimspiele in Zukunft freitags auszutragen, dafür sollen die „Bördeindianer“ sonntags auswärts ran.In ihrer Gruppe spielen die Soester zwei weitere Play-off-Teilnehmer sowie vier Teams für die Play-downs aus. Gegner sind die Dinslakener Kobras, der Herforder EV, die Eisadler Dortmund, die Grefrather EG und die Roten Teufel aus Bad Nauheim.

Schon am Freitag soll die Runde losgehen, doch gibt es noch massive Probleme bei den Spielplänen. „Wir sollen unsere Heimspiele freitags austragen und dann sonntags auswärts spielen. So hat es uns der Verband vorgegeben“, berichtet Jürgen Frings, 2. Vorsitzender bei der SEG, am Rande des letzten Hauptrundenspiels am Sonntagabend gegen Hamm (4:3). Bisher lief das in dieser Spielzeit genau anders herum, und das aus gutem Grund: Am Freitagabend steht im Eissportzentrum in Echtrop nämlich regelmäßig die Eis-Disco an. 

„Wenn wir da Eiszeit bekommen wollen, wird das teuer für uns“, verrät Frings. Er und seine Vorstandskollegen wollen sich nun mit anderen Vereinen absprechen und eventuell die Bully-Zeiten tauschen, denn andere Vereine haben ähnliche Probleme: „Es gibt Vereine, die laut Verband am Sonntag gegen uns spielen sollen, aber da keine Eiszeiten haben.“ 

Aktuell liegt es an den Vereinen, den Spielplan auf die Beine zu stellen. Viel Zeit bleibt nicht, im Anschluss an die neue Runde sollen ja auch noch die die K.-o.-Runden ausgetragen werden. Und im März endet die Eiszeit bekanntlich wieder in allen Hallen.

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