Übergangssaison beginnt

Tennis-Saison startet: Verband teilt Ligen bis zum 3. Juni ein

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Ende März wurde der Mannschaftsspielbetrieb im Tennis bundesweit gestoppt - jetzt wird nimmt die Übergangssaison Formen an.

Kreis Soest – Ende März wurde der Saisonstart des Mannschaftsspielbetriebs im Tennis aufgrund der Corona-Pandemie durch den Deutschen Tennisbund auf frühestens den 8. Juni verschoben. Im Westfälischen Tennis-Verband wurde Anfang Mai mehrheitlich dafür gestimmt, eine „Übergangssaison“ durchzuführen. Bis zum 20. Mai hatten Vereine und Teams Zeit zu entscheiden, ob sie am modifizierten Wettspielbetrieb teilnehmen möchten – der Anzeiger berichtete. 

Dem Verband liegen nun die Zahlen der Rückmeldungen vor. Demnach haben sich 58 Prozent (2645) der insgesamt 4560 gemeldeten Erwachsenen-Teams entschieden, am Spielbetrieb teilnehmen zu wollen. „Dieses Ergebnis spiegelt auch wider, dass in den Clubs die Entscheidung für oder gegen die Durchführung der Saison keine einfache war“, so Corina Scholten, verantwortlich für den Wettkampfsport der Erwachsenen im WTV. 

Die Ergebnisse aus den einzelnen vier Bezirken des WTV sind mitunter sehr unterschiedlich. Während im Münsterland nur 46,1 Prozent der Mannschaften aufschlagen wollen, liegt die Quote in Ruhr-Lippe – mit dem Gros der Vereine aus dem Kreis Soest – mit 68,3 Prozent wesentlich höher. Südwestfalen – mit den Vereinen aus Wickede und Ense mit Ausnahme des TV Bremen – liegt mit 58,1 Prozent genau im Schnitt. In Ostwestfalen-Lippe – mit den Vereinen aus dem Lippetal – wollen 61,5 Prozent der Teams zum Schläger greifen. Vor allem in den höheren Altersklassen gab es erwartungsgemäß und durchweg viele Abmeldungen.

In den Westfalenligen und Verbandsligen der Damen und Herren – den höchsten Spielklassen im Verbandsgebiet – gehen 41 von 46 Mannschaften an den Start. Bei den Damen zogen lediglich zwei, bei den Herren drei Teams zurück. Aus dem Kreis Soest sind noch die Damen und Herren des TC Blau-Weiß Soest, die Herren 55 des TV Deiringsen und die Herren 65 des SV Lüttringen auf Verbandsebene am Start. 

„Wir glauben, dass wir mit der Übergangssaison eine größtenteils faire Lösung geschaffen haben. Alle unter einen Hut zu bekommen, war schlichtweg nicht möglich. Auch hat der WTV für jedes zurückgezogene Team absolutes Verständnis“, so Lutz Rethfeld, Vizepräsident für Wettkampfsport Erwachsene. Grundsätzlich wird angestrebt, für jede Mannschaft eine Lösung zu finden, entweder durch Gruppenzusammenlegungen oder durch Hin- und Rückspiele, damit ausreichend Wettkämpfe stattfinden. 

Bis zum Ende der Woche nehmen sich der WTV und seine Bezirke, wie angekündigt, nun noch Zeit, um über die genaue Einteilung und mögliche Zusammenlegung von Gruppen zu entscheiden. Deshalb bittet der Verband in einigen Fällen noch um etwas Geduld.

Die endgültigen Spielpläne aller Ligen und Altersklassen (außer Junioren) sollten spätestens am Mittwoch 3. Juni, (in vielen Fallen auch schon früher) feststehen und können auf der Homepage des WTV unter www.wtv.de (theLeague) abgerufen werden.

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