Tennis 

Fluch besiegt: Jan-Lennard Struff gewinnt allererstes Match in Halle

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Warstein/Halle – Vor zehn Jahren, der Anfang seiner Profilaufbahn, musste Jan-Lennard Struff bei den Gerry Weber Open in Halle/Westfalen noch Qualifikation spielen. Er verlor. Und seitdem verlor er immer, wenn er den ostwestfälischen Rasen betrat. Am Dienstag besiegte er den Fluch. 

Sechs Erstrundenniederlagen pflasterten den Weg des Weltenbummlers beim Heimspiel in Halle. Am änderte sich das: Gegen den Serben Laslo Djere gewann der Warsteiner Berufstennisspieler mit 6:4, 6:4 sein allererstes Match in Halle. 

Dazu lieferte er eine äußerst überzeugende Vorstellung bei der in „Noventi Open“ umbenannten Veranstaltung: Struff benötigte für seinen Erfolg nur 69 Minuten. 

Jan-Lennard Struff gewinnt Spiel in Halle

„Der Sieg ist für mich etwas ganz Besonderes! Halle ist mein Heimturnier, ich bin als kleines Kind häufig hier gewesen und habe eine Zeit lang Nahe der Anlage gewohnt. Ich bin super happy mit dem Sieg, wie ich heute gespielt habe und dass ich den Erfolg in zwei Sätzen geholt habe“, sagte Struff bei der Pressekonferenz. 

Starker Gegner in Runde zwei

In Runde zwei trifft der Warsteiner, der in dieser Woche als Nummer 35 der ATP-Weltrangliste auf ein neues Karrierehoch kommt, auf den Russen Karen Khachanov. Der 23-jährige Moskoviter mit Wohnsitz in Dubai geht als Favorit in das Zweitrundenmatch: Er steht in der Weltrangliste auf Rang neun und ist in Halle Nummer drei der Setzliste. 

Khachanov hatte seine Auftaktpartie gegen den Serben Miomir Kecmanovic (ATP 82) mit 7:6, 6:4 gewonnen. Das Match zwischen Struff und Khachanov findet voraussichtlich am Donnerstag statt.

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