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SV Westfalia Soest gewinnt das Landesliga-Topspiel gegen Bad Westernkotten

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Von: Thomas Müller

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Landesliga: SV Westfalia Soest - SuS Bad Westernkotten
Die Vorentscheidung: Nils Topp erzielt hier das 2:0 für Soest gegen den Gast aus Erwitte. © Thomas Müller

Der SV Westfalia setzt eine Bestmarke nach der nächsten. Eine Woche nach seinem höchsten Auswärtssieg feierte Soest den zwölften Saisonsieg und blieb zum elften Mal ohne Gegentor - und das noch im Derby und Spitzenspiel gegen Bad Westernkotten

Soest – Damit ist Soest So-gut-Wie-Herbstmeister bei drei Punkten Vorsprung und dem besseren Torverhältnis gegenüber Menden, das kampflos siegte, da Lüdenscheid krankheitsbedingt keine Mannschaft stellte. Attendorn spielte nur remis.

Landesliga 2: SV Westfalia Soest – SuS Bad Westernkotten 3:0 (1:0). Das Prädikat „Spitzenspiel“ passte, selten hat in dieser Spielzeit eine Mannschaft so gut dagegen gehalten und versucht mitzuspielen im Soester Jahnstadion. Allerdings blieb es beim Versuch, weil die Soester diesmal effektiv waren und das Glück auf ihrer Seite hatten.

Brenks frühes Führungstor per Kopf nach Ecke von Mario Jurss war ein verheißungsvoller Start. Danach war Soest zwar tonangebend, doch mehr und mehr war der SuS im Spiel. Und kam gegen Ende der ersten Hälfte auch mal gefährlich nach vorne. In einer Szene forderten die Gäste vehement Strafstoß, als Jurss hinten aushalf und Louis Sprick statt des Balles traf – Glück für Soest. Minuten später eine Doppelchance für die Gäste: Ratz klärte auf der Linie gegen Kleine-Hollenhorst, Keeper Kasparek anschließend gegen Sprick (37.). Das hätte der Ausgleich sein können – und Soest sich spätestens jetzt nicht beschweren dürfen.

Es sagten...

Christian Nolte (SuS Bad Westernkotten): „Soest war die stärkste Mannschaft, auf die wir getroffen sind. Mit dem Schiedsrichter sind wir gar nicht zufrieden: Vor dem 2:0 bekommt unser Spieler einen Ellenbogen ins Gesicht. Einen Elfmeter müssen wir auch bekommen.“

Jannick Schuerhoff (Co-Trainer Soest): „Wir haben absolut verdient gewonnen, es war ein sehr souveräner Auftritt. Wir haben uns einige Chancen erspielt und nur eine richtige Chance zugelassen, den Elfer kann man geben, da können wir uns nicht beschweren.“


Es blieben jedoch die einzig gefährlichen Aktionen der Gäste. Denn nach der Pause dominierte Soest, kam zu viel mehr Chancen als in Abschnitt eins. Eine sehr umstrittene führte zum 2:0. Denn der Ball landete nach Stationen Rüther und Jurss bei Nils Topp, der zum 2:0 vollendete. In der Entstehung aber erwischte Rüther seinen Gegenspieler Sonntag wohl mit dem Arm im Gesicht. Die Proteste der Gäste blieben unerhört, während Soest feierte und mit dem 2:0 für klare Verhältnisse sorgte.

Danach spielte es Soest gut runter, verpasste ein höheres Resultat. Simon Kötter, verwandelte zumindest noch einen Konter zum Endstand.

SVW Soest: Kasparek; Wunsch (63. Teichrib), Ratz, Eickhoff, N. Topp, Becker, Kötter (88. Degner), L. Neitzner (85. S. Topp), Brenk (85. Klassen), Rüther (73. Toy), Jurss.

Tore: 1:0 Brenk (3.), 2:0 N. Topp (62.), 3:0 Kötter (78.).

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