Wohin es ihn zieht

Sven Köhler aus Sichtigvor wechselt in die 2. Fußball-Bundesliga

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Sven Köhler (rechts) spielte bislang für den SV Lippstadt. Von dort zieht es ihn in die zweite Bundesliga.

Lippstadt - Der Sichtigvorer Sven Köhler wechselt vom SV Lippstadt in die 2. Bundesliga. 

Für den Sichtigvorer Sven Köhler war das Spiel des SV Lippstadt gegen Oberhausen (0:1) das letzte Heimspiel im SV-Dress, er wechselt zur kommenden Saison in die 2. Bundesliga zu Aufsteiger VfL Osnabrück.

Die Lippstädter werden ihrem Spielmacher Sven Köhler die Chance ermöglichen, höherklassig Fußball zu spielen. Der SV hat sich mit dem VfL Osnabrück auf einen Transfer des 22-Jährigen geeinigt. Köhler wird Lippstadt daher im Sommer nach zweieinhalb Jahren und mehr als 75 Einsätzen für Schwarz-Rot verlassen.

"Glücklich, dass ich meinen Traum leben darf"

Köhler, der in dieser Saison mit elf Vorbereitungen und zwei eigenen Treffern auf sich aufmerksam gemacht hat, kommentierte: "Ich bin sehr glücklich, dass der Wechsel funktioniert und ich meinen Traum leben darf. Ich habe dem SV Lippstadt 08 vieles zu verdanken und bin stolz ein Teil dieser Erfolgsgeschichte in den letzten anderthalb Jahren gewesen zu sein. Der Verein wird immer eine Herzensangelegenheit sowie meine Heimat sein."

Zudem richtete er einen besonderen Dank an Dirk Brökelmann: "Dirk Brökelmann hat vor zweieinhalb Jahren an mich geglaubt, als niemand das getan hat. Zudem hat das Trainerteam einen riesigen Anteil an dieser Chance, die ich nun erhalten habe."

Wechsel von Schalke nach Lippstadt

Sven Köhler kam im Winter 2017 vom FC Schalke 04, wo er 2015 mit der U19 deutscher A-Jugend Meister wurde. Beim SVL wurde der damals 20-Jährige auf Anhieb Stammspieler und hatte in den folgenden Jahren einen großen Anteil an der Meisterschaft in der Oberliga Westfalen 17/18 sowie dem Klassenerhalt 18/19 in der Regionalliga West. Mit 11 Torvorlagen ist Sven Köhler der gefährlichste Assistgeber der Liga und ist darüber hinaus durch seine Präsenz oftmals Dreh- und Angelpunkt im Umschaltspiel der Lippstädter.

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"Einen Spieler wie Sven Köhler gehen zu lassen, fällt immer sehr schwer. Als er jedoch vor Wochen mit diesem Wunsch an mich herangetreten ist, habe ich mit der Situation beschäftigt und es war mir sehr schnell klar, dass wir Sven diesen Wunsch und diese Chance nicht verbauen dürfen. In sehr angenehmen Gesprächen mit dem VfL Osnabrück in Person von ihrem Sportdirektor Benjamin Schmedes haben wir dann eine eine zufriedenstellende Lösung für beide Seiten erarbeitet, so dass wir dem Wechsel zugestimmt haben. Ich bin mir sicher, dass Sven seinen Weg gehen wird. Neben der Wehmut ihn zu verlieren, bleibt aber auch der Stolz, dass wir dem Spieler geholfen haben auf dieses Niveau zu kommen. Das dürfte auch Ansporn für weitere Jungs in unserem Kader sein, hart für den Erfolg zu arbeiten", offenbart der sportliche Leiter Dirk Brökelmann seine gemischten Gefühle bezüglich des Abgangs von Sven Köhler.

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