Soester TV im Rennen um Platz drei zu Gast beim VfL Mennighüffen

Julian Vukoja und die STV-Herren gastieren am Sonntag beim VfL Viktoria Mennighüffen.
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Julian Vukoja und die STV-Herren gastieren am Sonntag beim VfL Viktoria Mennighüffen.

Soest – Im Schatten des Spitzenduos der Oberliga geht das Rennen um Platz drei weiter: Für den STV steht das nächste direkte Duell um den Titel „Best of the rest“ am Sonntag beim VfL Viktoria Mennighüffen an (17 Uhr, Sporthalle Mennighüffen).

„Das Spiel ist für uns eine weitere Gelegenheit, einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten“, blickt Dirk Lohse ausnahmsweise auf die Konstellation. Eine möglichst gute Platzierung wünscht sich der scheidende Soester Trainer sicherlich schon in seiner Abschlusssaison. Im Fokus bleibt für ihn aber auch in diesem Spiel die Entwicklung der eigenen Mannschaft. Am vergangenen Wochenende bewies die Mannschaft das, als Lohse fast komplett auf ein „leeres Tor“, also den Angriff zu siebt, verzichtete.

Diesmal muss die Mannschaft ohne Fabian Schnorfeil (Urlaub) auskommen, einem wichtigen Baustein des STV-Spiel als offensiver Verteidiger und Linkshänder im rechten Rückraum. „Das macht es für uns nicht leichter“, weiß Lohse, der sich aber auch unabhängig von einzelnen Personalien „der Schwere der Aufgabe“ in Ostwestfalen bewusst ist.

Es ist nämlich sicherlich nicht so, als gelte Soest im Duell des Vierten (22:14 Punkte) beim Sechsten (20:16) auch nur ansatzweise als Favorit. Die Gastgeber spielen – nachdem sie in der Vorsaison nur knapp dem Abstieg entronnen sind – eine richtig starke Saison; und das, obwohl Toptorjäger Arne Kröger mittlerweile für Altenhagen-Heepen spielt. Einzig verbliebener „Star“ ist sicherlich Trainer Zygfryd Jedrzej, ein polnischer Altinternationaler. In der Vorsaison fiel er phasenweise krankheitsbedingt aus, in dieser Saison hat er aus dem VfL eine der heimstärksten Mannschaften geformt. „Sehr kompakt, sehr diszipliniert“, spiele die Viktoria, weiß Lohse. Und das gelte gerade für die Heimspiele. Gerade einmal zwei Niederlagen gab es für Mennighüffen (gegen Hemer und Gladbeck), Altenhagen-Heepen verlor die alleinige Tabellenführung beim 23:25 bei der Viktoria im Januar.

Auswärts läuft dagegen nicht sehr viel zusammen – wie beim 19:27 im Hinspiel in der Soester Bördehalle. Auch wenn die Rollen von Heim- und Auswärtsteam dort vertauscht waren, dürfte Lohse das Videostudium vom Hinspiel sicherlich bei der Vorbereitung geholfen haben. Die Deckungsleistung war überragend gut – nur sieben Tore erlaubte der STV dem Gegner vor der Pause.

Eine ähnlich gute Vorstellung würde sich Lohse sicherlich am Sonntag wünschen und ist wohl auch nötig. Während Schnorfeil diesmal ausfällt, kehrt Max Picht in den Kader zurück.

Mit dem Bus nach Mennighüffen

Der STV setzt zum Auswärtsspiel in Mennighüffen am Sonntag einen Bus ein. Abfahrt ist um 13.30 Uhr ab Bördehalle. Das Spiel beginnt um 17 Uhr im Löhner Ortsteil.

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