Sportlerehrung

Tennis-Talent träumt von Australien

48 Soester Sportler bekamen für ihre besonderen Leistungen im vergangenen Jahr die Sportplakette der Stadt. 

Wenn sich die besten Sportler der Stadt einmal im Jahr zur Ehrung im Soester Rathaus treffen, gibt es traditionell viel Applaus, meist selbstbewusste Ankündigungen und manchmal auch das ein oder andere Versprechen.

 Soest – Sie waren gekommen, um zurückzublicken. Und der Blick auf das vergangene Soester Sportjahr ist beeindruckend: Von Landesmeistern bis zu Europäischen Titelträgern hat die Stadt viele überregional und sogar international erfolgreiche Athleten in ihren Reihen. 48 von ihnen bekamen am Samstag bei der Sportlerehrung im Blauen Saal des Rathauses zuerst reichlich Applaus und dann die Sportplakette der Stadt. Darauf folgten große sportliche Träume und selbstbewusste Ankündigungen, denn ausruhen möchte sich kaum jemand auf seinen Erfolgen. 

Hoffnungen und Wünsche

Da ist etwa der zwölfjährige Tennisspieler Max Schönhaus (TC Blau-Weiß Soest), der im vergangenen Jahr NRW-Meister wurde, aber eigentlich von den Australian Open träumt. Oder der Soester Hochspringer Falk Wendrich (LAZ), der im vergangenen Jahr Deutscher Vizemeister wurde und nun selbstbewusst ankündigte: „Ich weiß, dass ich das Potenzial für die Olympischen Spiele habe.“ Und, wer einmal so im Mittelpunkt steht, kann mit geschickt platzierten Wünschen auch das ein oder andere Versprechen mit nach Hause nehmen. So die Schüler Soester Petri-Grundschule, die im vergangenen Jahr den ersten Platz bei der NRW-Schulmeisterschaft im Tischtennis belegten und sich nun eine sechste Tischtennisplatte für den Schulhof wünschen. „Wenn euer Schulleiter Volker Wilmes einen Platz auf dem Schulhof findet, dann machen wir das möglich“, versprach Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer den erfolgreichen Schülern.

Investitionen sollen kommen

Und er kündigte weitere Investitionen an. „Wir werden nicht drumherum kommen, in den nächsten fünf Jahren den Kunstrasen am Ardey in Angriff zu nehmen“, so Ruthemeyer mit Blick auf die Heimat des Spielvereins Westfalia Soest und des Soester Hockey-Clubs. Und auch die Kunststoffbahn nebenan müsse man im Blick behalten, um den hohen Standard zu erhalten. Weitere bevorstehende Großprojekte seien die Tennishalle am Jahnstadion und die neue Sporthalle des Börde-Berufskollegs, die zwar eine Kreis-Einrichtung ist, gleichwohl aber den Soester Sportlern zu Gute kommt. Und die werden sich auch in diesem Jahr wieder ins Zeug legen, um sich mit herausragenden Leistungen für die Ehrung im Rathaus zu empfehlen. Die ist in Soest zwar seit vielen Jahren Tradition, aber längst nicht selbstverständlich, wie Wilfried Mahler, Soester Tennis-Urgestein und Dauergast der Sportlerehrung, anmerkte. „Ich bin viel im Sport unterwegs, diese Ehrung bei uns in Soest ist aber etwas ganz Besonderes, da beneiden uns viele Sportler in anderen Städten drum“, so der Sportler aus den Reihen des TC Blau-Weiß Soest.

Sportlerehrung 2019 in Soest

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