Corona-Krise

Entscheidung steht: Handball-Saison ist beendet

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Anton Schönle und der Soster TV beenden die Saison auf Platz fünf.

Verband legt sich fest: In Westfalen ist die Spielzeit wegen der Corona-Pandemie vorzeitig vorbei. Es gibt keine Absteiger.

Verband legt sich fest: In Westfalen ist die Spielzeit wegen der Corona-Pandemie vorzeitig vorbei / Keine Absteiger Kreis Soest – Entscheidung gefallen: Die Handall-Saison 2019/2020 im Verband Westfalen ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie vorzeitig beendet. Das teilte der Verband am Sonntagnachmittag in einer Pressemitteilung mit. 

Die gute Nachricht für die abstiegsbedrohten Mannschaften aus dem Kreis Soest: Es gibt keine sportlichen Absteiger. Das betrifft vor allem die Landesliga-Damenmannschaften des Soester TV und TV Wickede; Letztere schließen sich in der kommenden Saison ohnehin mit dem TuS Jahn Dellwig zu einer Spielgemeinschaft zusammen und wollen in der Bezirksliga Hellweg starten. Nur Mannschaften, die in der jetzt abgebrochenen Saison zurückgezogen haben, steigen ab.

Soester TV beendet Saison auf Platz fünf

 In der Oberliga Westfalen beendet der Soester TV die Saison auf dem fünften Platz. „Eine Abschlusstabelle ist notwendig, um die Aufsteiger für die Saison 2020/21 zu ermitteln“, heißt es in der Mitteilung vom Handballverband. Der Verband wertet die Saison anhand einer Quotientenregelung: „Die Wertung der Meisterschaftsspielsaison erfolgt nach dem ‘norwegischen Modell’ und für alle bis zum 12. März im HV Westfalen durchgeführten Spiele: Division der Punkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele. Der ermittelte Wert ist mit 100 zu multiplizieren und auf eine Stelle nach dem Komma zu runden.“ Ziel des Verbandes war es, für Auf- und Abstiegsfragen einheitliche Regeln von der Oberliga bis zur Kreisklasse zu finden. „Jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile“, heißt es in der Mitteilung. Für den Verband stellte die Wertung nach Quotientenregelung „die beste Lösung“ dar. Absteiger wird es nicht geben – Aufsteiger hingegen schon. Und zwar nicht nur jene Mannschaften, die die ursprünglich dafür vorgesehenen Plätze belegen. 

Wild-Cards für Aufstiegsaspiranten

So vergibt der Verband Wild-Cards an jene Teams, die nach Anwendung der Regelung maximal einen Rückstand von 39,9 Punkten auf die jeweilig aufstiegsberechtigte Mannschaft der Staffel haben. In der Oberliga Westfalen haben die Herren des Soester TV beispielsweise einen Quotienten von 126,3. Spitzenreiter ASV Hamm-Westfalen kann hingegen einen Wert von 178,9 aufweisen. 

Durch die Wild-Cards weichen die Staffeln in der Saison 2020/21 von ihrer eigentlichen Größe ab. Durch entsprechende Auf- und Abstiegsregelungen in den beiden kommenden Spielzeiten möchte der Handballverband zur Saison 22/23 zur gewohnten Staffelstärke zurückkehren. Die Vereine müssen ihre Mannschaften für die kommende Spielzeit bis zum 20. Mai melden.

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