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Spektakulärer Schlagabtausch: So lief das Auswärtsspiel des Soester TV beim HSC Haltern-Sythen

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Von: Thomas Müller

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Luke Tischer - hier im Spiel gegen Gevelsberg - war mit elf Toren einer der Garanten für den STV-Erfolg in Haltern.
Luke Tischer - hier im Spiel gegen Gevelsberg - war mit elf Toren einer der Garanten für den STV-Erfolg in Haltern. © Peter Dahm

Das Oberliga-Duell war ein spektakulärer Schlagabtausch: Der HSC Haltern-Sythen erwartete die Tempo-Handballer vom Soester TV mit einer offensiven Deckung. Das musste ja ein Tore-Festival geben.

Haltern - Im Vorfeld war klar, dass die Soester überrascht würden. Wegen der Menge an Ausfällen beim Oberliga-Gegner HSC Haaltern-Sythen durfte nämlich mit einigen unbekannten Ersatzkräften zu rechnen sein. Doch auch die 4:2-Deckung, mit der die Gastgeber früh attackierte, stellte eine anspruchsvolle Aufgabe dar, die die Soester jedoch eindrucksvoll lösten und am Ende einen 39:27-Auswärtssieg feierten.

„Mit ihrer Deckung haben die Halterner für ein extrem schnelles Spiel mit vielen kurzen Angriffen gesorgt“ , berichtet Soests Trainer Max Loer. Die Soester Stärke - das Tempo - entpuppte sich aber auch in diesem Spiel wieder als Trumpf. Luke Tischer, der am Ende des Spiels auf starke elf Tore kam, nutzte seine Schnelligkeit, um seine gute Form vom Auftaktsieg fortzusetzen.

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Er kam allein in den ersten zehn Minuten auf fünf Tore. Schnell führte Soest mit vier Toren, Jan Ole Zülsdorf erhöhte erstmals auf fünf Tore. Der Abwehr-Organisator trat diesmal auch als Goalgetter auf.

„Wir haben mit Tempo nach vorne gespielt, das konnte Haltern auf Dauer nicht verteidigen“, freute sich Max Loer, der aber ein räumte, dass Haltern durchaus ersatzgeschwächt war.

„Bei Haltern fehlten schon fünf Spieler, normalerweise gewinnt man dort nicht so deutlich. Da ist man schon froh, dass man überhaupt gewinnt“, sagte Loer, der im Vorfeld schon an verspielte Führungen in Haltern erinnert hatte.

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Doch diesmal nicht. Ab der 45 Minute und einer noch immer komfortablen Führung (22:28) wechselte Loer durch. Und die kommenden Kräfte gaben dem Soester Spiel noch einmal richtig Schwung. Jünger, Wolff oder auch Möllenhoff drückten richtig aufs Gaspedal. Und Lichtenegger hielt hinten so gut wie Muhr in den 50 Minuten vorher.

Haltern hatte keine Chance.

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