Soester TV vergibt zu viele Chancen: 20:24 im Auswärtsspiel bei Viktoria Mennighüffen

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Trainer Dirk Lohse hatte in den Auszeiten beim Spiel in Mennighüffen vor allem an der Offensivleistung einiges zu kritisieren.

Löhne - Eine schwache Abschlussquote brachte den Soester TV um die Siegchance beim VfL Viktoria Mennighüffen. Beim 20:24 (7:11) entpuppte sich besonders VfL-Keeper Daniel Habbe als das Soester Schreckgespenst.

Die Schlüsselträger legten einen Start zum Vergessen hin, zumindest was die Würfe angeht: Das erste Tor gelang Axel Loer nach einer Viertelstunde per Siebenmeter zum 1:5. Sein Bruder Max hatte da schon zwei vergeben, einen Benni Haake. Insgesamt kam Soest auf sechs vergebene Siebenmeter, denn im weiteren Verlauf des Spiels vergaben noch Haake und Wiggeshoff.

„Unsere Siebenmeter-Quote war sicherlich eine Sache in dem Spiel. Wir haben aber auch so aus dem Rückraum nicht viel getroffen“, berichtete STV-Trainer Dirk Lohse. Der versuchte zu relativieren, denn abgesehen von vielen vergeben Chancen habe seine Mannschaft gut gespielt: „Wir haben es ordentlich gemacht, im Angriff die Abschlüsse gut vorbereitet.“ Auch die Abwehr habe vor einem starken Christian Ihssen im Tor in der 6:0-Formation gut gestanden. Gerade die Defensivleistung hielt Soest im Spiel, Mennighüffen wandelte häufig am Rande des Zeitspiels.

So blieb der STV noch im Spiel. Und kurz nach dem ersten Tor per Strafwurf gelang auch das erste Feldtor: Leon Wolff verkürzte bald auf 2:5 (17.). Soest war besser im Spiel – allerdings ließ Lohse auch die riskantere Angriffsvariante mit sieben Feldspielern und leerem Tor spielen, der schwächelnde Rückraum ließ keine Alternative zu.

Auf diese Weise blieb die Partie offen; und Soest blieb, als es zwischenzeitlich vor der Pause noch deutlicher zu werden schien (9:3; 23.), auch ruhig, was Lohse ausdrücklich lobte. Die Gäste retteten sich mit einem vergleichsweise erträglichen 7:11 in die Pause.

Anschließend blieb es einige Zeit bei vier bis fünf Toren, ehe Soest aus einem 10:15 (38.) auf 16:17 (47.) herankam. Die STV-Deckung arbeitete stark. Doch das Spiel wollte nicht kippen: VfL-Routinier Büschenfeld mogelte bei angezeigtem Zeitspiel einen Wurf abgefälscht zum 18:16 ins Soester Tor. Wenig später traf Büschenfeld zum 19:16. Dann reihte sich Lars Wiggeshoff ein in die Reihe der Siebenmeter-Versager und Ulrich Neumann machte mit dem 20:16 (53.) den Deckel drauf. Da half auch eine immer offener werdende Soester Deckung in den Schlussminuten nicht.

Soester TV: Muhr (50.-60.), Ihssen (1.-50.); Müller, Wolff (3), A. Loer (3/1), Vukoja (1), Schönle (3), Haake, Bekel (1), M. Loer (3), Franke, Zülsdorf, Wiggeshoff (3/2), Picht (3).

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