Soester EG steht in Auswärtsspielen unter Druck

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Felix Berger fehlt der Soester EG am Freitag in Lauterbach. Beim Gastspiel am Sonntag in Frankfurt ist er wieder dabei.

Soest - Während Soest fünf Tage lang Kopf steht, sind die Bördeindianer von der Soester EG auf Reisen. Der nächste Doppelspieltag steht an.

Und weil die SEG kein Heimspiel am Kirmeswochenende in der Regionalliga West austragen wollte, muss sie nun zweimal auswärts ran. Dabei geht es tierisch zu: Am Freitag warten in Lauterbach die Luchse (Beginn 20 Uhr), am Sonntag in Frankfurt die Löwen (Beginn 17.30). 

„Wir werden gut vorbereitet in die Spiele gehen“, glaubt Trainer Dieter Brüggemann an die Disziplin in seiner Mannschaft, also, dass seine Spieler durch die Kirmes nicht zu viele Flausen im Kopf haben dürften. Dafür steht auch zu viel auf dem Spiel, denn die SEG kann gegen die beiden Gegner vom Tabellenende ihre bislang gute Bilanz noch weiter aufpolieren, aber auch ordentlich ramponieren. „Es täte uns richtig gut, wenn wir beide Spiele gewinnen. Dann würden wir in der Tabelle noch weiter nach oben klettern.“ 

Doch macht es die Konstellation, beide Spiele als Sechster und somit als Favorit zu bestreiten, nicht gerade einfach. Auf den Soestern lastet der Druck des Gewinnen-Müssens: „Es gibt Spiele, die kann man gewinnen. Jetzt kommen zwei Spiele, die muss man gewinnen.“ Das berge die Gefahr, dass der Druck vielleicht zu groß wird: „Man will auch nicht unbedingt der Erste sein, der in Frankfurt verliert.“ Noch haben die Löwen nämlich nicht einen Zähler aus bislang zwölf Spielen geholt, das Hinspiel in Soest gewann die SEG auch mit 4:1. 

Gegen Lauterbach, das auch erst zwei Spiele gewonnen hat, werde es zum Auftakt auch ungemütlich. Das Hinspiel ging zwar mit 10:5 an Soest, doch war der Unterschied nicht so deutlich, wie es klingt. Lange Zeit waren die Luchse in Reichweite, erst in den Schlussminuten erhöhten die Gastgeber von 6:5 auf 10:5. 

Grundsätzlich ist Brüggemann guter Dinge, spüre er in den vergangenen Tagen und Wochen doch eine positive Anspannung bei Einheiten und Spielen: „Die Mannschaft will. Den Eindruck vermittelt sie beim Training.“ 

Personell sieht es gut aus. Am Freitag fehlt zwar Felix Berger aus beruflichen Gründen, am Sonntag dürften die Bördeindianer jedoch komplett in Frankfurt auflaufen.

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