Soester TV startet in Nordhemmern - und ohne sein Torhüter-Duo

Mit diesem Kader gehen die Oberliga-Handballer des Soester TV mit Trainer Dirk Lohse (links) und Co-Trainer Martin Denso (rechts) in die neue Spielzeit. Am Sonntag steht bei LIT Nordhemmern das erste Spiel an.
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Mit diesem Kader gehen die Oberliga-Handballer des Soester TV mit Trainer Dirk Lohse (links) und Co-Trainer Martin Denso (rechts) in die neue Spielzeit. Am Sonntag steht bei LIT Nordhemmern das erste Spiel an.

Soest - Direkt die erste knifflige Aufgabe wartet auf die Oberliga-Handballer des Soester TV am ersten Spieltag. Bei LIT Nordhemmern trifft die Mannschaft von Dirk Lohse am Sonntag ab 17 Uhr (Grundschule Hille Nord) auf eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga – gleichzeitig hat der STV ein Problem zwischen den Pfosten.

Denn sowohl Birk Muhr als auch Veit Lichtenegger fehlen. Während Muhr beruflich eingespannt ist, verletzte sich Lichtenegger beim Training am Knie. Ihm droht eine längere Pause. So greift schon früh das neue Konzept mit der als U21 gestarteten zweiten Mannschaft. Torwart Luis Reinken, im Sommer aus Dortmund gekommen, steht somit vor seiner Premiere. „Er hat schon mit der Mannschaft trainiert und gespielt“, vertraut Lohse dem Youngster.

Auf Reinken wird in Zusammenarbeit mit der Defensive einiges zukommen. Die Gastgeber gehören zu den wurfgewaltigsten Mannschaften, haben sich mit Julien Knickmeier noch ein Talent aus der A-Jugend von GWD Minden geangelt. „Angriffstechnisch sind sie überlegen“, gibt Lohse zu, baut aber auf die eigene Defensivstärke: „Bei uns muss das Zusammenspiel von Torwart und Abwehr funktionieren.“ Dann könne der Auftakt erfolgreich gestaltet werden.

Auf die Deckung wird sich Lohse sicherlich verlassen können, ist das Grundgerüst aus der Vorsaison doch erhalten geblieben. Wie einsatzfähig Fabian Schnorfeil als einer der Vorgezogenen wenige Wochen nach seiner Knie-OP ist, wird sich wohl erst im Laufe des Spiels zeigen. Aber auch dafür dürfte Lohse eine Alternative parat haben.

Ob die dann aus dem bisherigen Kader oder aus der U21 entstammt, spielt keine Rolle. Denn weite Phasen der Vorbereitung absolvierten die Mannschaften zusammen. „Die Zusammenarbeit mit der U21 in der Vorbereitung war eine gute Geschichte. Wir hatten eine große Trainingsgruppe und werden das auch erst einmal so beibehalten“, freut sich Lohse über eine insgesamt gelungene Vorbereitung, denn auch individuell hätten alle gut mitgezogen. Die Saison könne also einfach kommen.

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