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Soester TV reist zum Schlusslicht HSG Gevelsberg-Silschede

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Von: Dirk Wilms

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Nach dem klaren Heimsieg über Nordhemmern wollen die Oberliga-Handballer des Soester TV (hier Robin Bekel) am Samstag mit einem Erfolg in Gevelsberg nachlegen. Das Schlusslicht soll aber nicht unterschätzt werden.
Nach dem klaren Heimsieg über Nordhemmern wollen die Oberliga-Handballer des Soester TV (hier Robin Bekel) am Samstag mit einem Erfolg in Gevelsberg nachlegen. Das Schlusslicht soll aber nicht unterschätzt werden. © Niggemeier

Soest – Es stellt sich keinesfalls nur die Frage, wie hoch denn der Sieg des Soester TV ausfallen könnte; ob die Schlüsselträger vielleicht sogar die 40-Tore-Marke knacken, nachdem sie vor Wochenfrist die 30-Tore-Marke geknackt hatten.

Die Tatsache, dass Gastgeber HSG Gevelsberg-Silschede erst einen Punkt in der Oberliga-Saison 2017/18 geholt hat, gibt dem STV keinen Anlass zur Überheblichkeit. Die Bördestädter werden daher mit voller Ernsthaftigkeit die Partie angehen, die am Samstag um 19.15 Uhr in der Sporthalle Gevelsberg-West angepfiffen wird.

STV-Trainer Dirk Lohse ist sich jedenfalls sicher, dass jeder Gegner gut daran tut, das Schlusslicht nicht auf die leichte Schulter zu nehmen; und damit auch nicht seine Schützlinge, die schon im Hinspiel die Qualitäten der Gevelsberger verspürt hatten. Mit 26:25 ging der Vergleich ganz knapp an den STV. „Sie sind trotz ihrer Qualitäten in eine Negativ-Spirale geraten“, so Lohse, der die Lage des Tabellenletzten nach der jüngsten knappen Niederlage beim Vorletzten in Augustdorf für aussichtslos hält.

Dennoch erwartet er einen Gegner, der keineswegs im Vorbeigehen zu schlagen sei. „Deren Lage macht es gerade unangenehm und schwierig. Sie spielen jetzt ohne Druck auf, haben sicher noch ihre Stärken“, verweist Lohse auf die gute Deckung im Hinspiel. Damit hatte die HSG im Vorjahr immerhin einen soliden Mittelfeldplatz erreicht.

Andererseits vertraut Lohse auf die Fähigkeiten seiner Mannschaft, die gegen Nordhemmern die Zuschauer in der Bördehalle begeisterte. „Es war natürlich für das Selbstbewusstsein gut, wieder einmal so gut getroffen zu haben“, ist Lohse mehr als zufrieden, dass die Quote im Abschluss überzeugend war. So wurde auch der Frust nach den unglücklichen Niederlagen gegen die Topteams aus Altenhagen und Spenge abgestreift.

Er setzt darauf, dass die Spieler weiter an sich arbeiten, um sich in der Rückrunde weiter nach oben in der Tabelle orientieren zu können. Nordhemmern wurde durch den Sieg überholt, Platz fünf erobert. Jetzt nehmen die Schlüsselträger den Tabellenvierten Mennighüffen ins Visier, der einen Zähler mehr aufweist.

Gleichwohl will Lohse darauf achten, dass die U21 in der Bezirksliga personell nicht geschwächt wird, um im Rennen um den Landesliga-Aufstieg alle Kräfte sammeln zu können. Schließlich weiß auch der Coach der Oberliga-Truppe, dass für den Verein der doppelte Aufstieg des Unterbaus der ersten Mannschaft von großer Wichtigkeit ist.

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