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Soester Oberliga-Handballer wollen die Trendwende

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Von: Dirk Wilms

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Robin Bekel, hier in Harsewinkel in Aktion, dürfte gegen Gladbeck fehlen, würde er sich doch sonst im Oberliga-Kader festspielen. © Müller

Soest - Waren das noch Zeiten! Bei den Sportfreunden Loxten landeten die Oberliga-Handballer des Soester TV Ende Februar einen klaren 34:25-Sieg, rückten den Versmolder Vorstädtern damit dicht auf den Pelz.

Inzwischen aber trennen den STV sieben Punkte vom Tabellenvierten. Denn in den drei Partien nach dem Gastspiel in Loxten setzte es für die Schlüsselträger durchweg Niederlagen. 

Diese Minusserie wollen die Handballer aus der Börde unbedingt beenden, wenn am Samstag um 19 Uhr der VfL Gladbeck in der Sporthalle des Börde-Berufskollegs gastiert, Mit einem Heimsieg wollen sich die Schützlinge von Interimstrainer Martin Denso für die jüngsten Pleiten rehabilitieren und damit zugleich den fünften Platz untermauern, den sie gern bis zum Saisonende behaupten würden. 

Martin Denso weiß, dass es Faktoren gibt, die er und seine Schützlinge nur schwerlich beeinflussen können. Dazu zählt er die personellen Unwägbarkeiten, die seit Wochen zu verzeichnen sind. Auch diesmal stehen einige Fragezeichen hinter der Formation. Denn Julian Vukoja und Luke Tischer sind angeschlagen, Max Loer konnte grippebedingt und Birk Muhr beruflich bedingt seit zwei Wochen nicht trainieren. Auf jeden Fall fehlen werden Torben Voss-Fels und Fabian Schnorfeil. Zudem soll sich kein Spieler, der in der Bezirksliga-Mannschaft gebraucht wird, festspielen. 

Das alles sei gewiss eine Erklärung, aber keineswegs eine Entschuldigung, so Denso, der andere Faktoren sieht, die sehr wohl zu ändern seien, wie die Einstellung zum Spiel. „Das war gegen Mannschaften von oben noch anders als gegen die Mannschaften von unten“, fehlte dem Coach die nötige Ernsthaftigkeit bei den jüngsten Auftritten seiner Truppe. Vor allem bei den Torabschlüssen sei die Konzentration mangelhaft gewesen. 

Das gelte es zu verbessern, schließlich wollen sich die Schlüsselträger gegen den langjährigen Rivalen aus dem Ruhrgebiet vor heimischer Kulisse wieder von ihrer besseren Seite zeigen. Außerdem gilt es, sich für die 31:32-Hinspiel-Niederlage zu revanchieren gegen den Tabellenachten, der bei sechs Punkten Vorsprung zu Abstiegsplatz 13 nicht mehr in Gefahr geraten sollte in Sachen Klassenerhalt.

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