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Soester TV vor „mega Herausforderung“ gegen Viktoria Mennighüffen

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Von: Dirk Wilms

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Benni Haake sorgte im letzten Heimspiel gegen Möllbergen für Gefahr aus dem Rückraum. Das kann der STV auch am Sonntag im Heimspiel gegen Mennighüffen gebrauchen.
Benni Haake sorgte im letzten Heimspiel gegen Möllbergen für Gefahr aus dem Rückraum. Das kann der STV auch am Sonntag im Heimspiel gegen Mennighüffen gebrauchen. © Dahm

Soest - Vor zwei Wochen sorgten die Schlüsselträger für Verblüffung, fügten mit einer Youngster-Truppe dem TuS Möllbergen die erste Niederlage in der noch jungen Oberliga-Saison bei. Jetzt gastiert erneut eine ungeschlagene Mannschaft in der Bördehalle.

Der VfL Viktoria Mennighüffen gibt am Sonntag um 17.30 Uhr seine Visitenkarte in der Börde ab, eine „mega Herausforderung“ für den Soester TV, wie Trainer Dirk Lohse es formuliert.

Eine Herausforderung ist es für den STV aus zweierlei Gründen. Zum einen stellt sich eine bärenstarke Gastmannschaft in Soest vor, zum anderen müssen die Schlüsselträger ihr Formtief vom vergangenen Sonntag flugs überwinden. „Wir müssen uns erheblich verbessern gegenüber Loxten“, weiß der Coach, dass eine Leistung wie am vergangenen Wochenende nicht reichen dürfte gegen den Tabellenzweiten.

Er hat mit seiner Truppe unter der Woche die Defizite angesprochen. Im defensiven Bereich war es das Rückzugsverhalten, was dem Trainer nicht gefallen und zur deutlichen Niederlage geführt hat. Im offensiven Bereich waren es die technischen Fehler, vor allem die Fehlpässe, die es abzustellen gilt. „Wir haben viele Dinge nicht auf den Punkt gespielt“, weiß Lohse, wo der Schuh drückt.

Es gelte, die mit einer robusten 6:0-Deckung operierende Gästemannschaft in Bewegung zu kriegen. „Es wird schwer im gebundenen Spiel, wir dürfen nicht zu schnell den Abschluss suchen“, so der Trainer, der Verbesserungen auch im Spiel mit dem Kreis erhofft. „Es wird bestimmt nicht noch einmal so passieren wie in Loxten“, ist er von einer Leistungssteigerung überzeugt.

Optimistisch stimmt ihn, dass die Fitness wichtiger der Spieler auf dem aufsteigenden Ast ist. Die zuletzt angeschlagenen Spieler wie Robin Bekel (Knie) und Anton Schönle (Schienbein) haben ihre Blessuren ebenso weitgehend auskuriert wie die Loer-Brüder Max und Axel ihre Erkältungen. So fehlen nur die Langzeitverletzten sowie Torwart Leon Grabenstein, der von U21-Keeper Louis Reinken ersetzt wird, der als Backup für Stammkeeper Birk Muhr fungiert. Wer von der U21 noch zum Kader gehören wird, entscheidet sich nach deren Spiel am Samstagabend. Linksaußen Leon Wolff wird auf jeden Fall dabei sein.

Die Gastgeber gehören zu den Überraschungsmannschaften der Saison. Nach der Rückkehr des im Vorjahr krankheitsbedingt lange ausgefallenen Trainers Zygfryd Jedrzey geht es bergauf. Der Coach hat seinen polnischen Landsmann Tomasz Tluczynski mitgebracht, einst Vize-Weltmeister. Nach dem Abstiegskampf aus dem Vorjahr werden im Löhner Stadtteil somit anscheinend Berge versetzt.

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