Soester EG hat Klassenerhalt und Play-off-Platz sicher

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Trotz der beiden Niederlagen vom Wochenende (hier eine Szene aus dem 2:9 gegen die EG Diez-Limburg) hat die Soester EG einen Platz in den Play-offs und damit den Klassenerhalt sicher.

Soest - Die reguläre Saison in der Eishockey-Regionalliga West neigt sich dem Ende entgegen. Am kommenden Wochenende stehen die letzten acht Partien auf dem Programm, danach geht es in die Play-offs. Klar ist inzwischen, dass die Soester EG in der Endrunde vertreten ist – und den Klassenerhalt sicher hat.

Die Bördeindianer selber kassierten zwar zwei Niederlagen, stockten ihr Punktekonto nicht auf. Aber da der EC Lauterbach das Kellerduell gegen den Neusser EV für sich entschied (5:4), kann Neuss die SEG bei zwei noch offenen Spielen und sieben Punkten Rückstand nicht mehr einholen. Nur der Neunte und Letzte verpasst die Endrunde, kann absteigen.

Ob es für die Mannschaft von Trainer Dieter Brüggemann am Ende Platz sieben oder acht wird, kann sich am Freitag entscheiden. Dann sind die Soester als Siebte zu Gast beim Achten Lauterbach. Mit einem Sieg hätte die SEG Platz sieben sicher, bei einer Niederlage in regulärer Spielzeit wären die „Luchse“ bis auf einen Punkt an die „Indianer“ ran. Dann hätten es die Soester aber immer noch in eigener Hand, könnten mit einem Sieg in ihrem letzten Spiel der regulären Saison am kommenden Sonntag in Echtrop gegen die Ratinger Ice Aliens Platz sieben klar machen; im Falle einer Niederlage müssten sie auf eine Lauterbacher Pleite in Dinslaken hoffen.

Spannung auch im oberen Bereich der Tabelle. Die EG Diez-Limburg steht zwar als Erster fest. Dahinter aber tobt ein Dreikampf um den zweiten Platz. Den hat im Moment der Herforder EV inne, der wie die Bären Neuwied und die Ratinger Ice Aliens 59 Punkte auf dem Konto hat. Herford wie Neuwied haben dabei noch zwei Spiele zu absolvieren, Ratingen nur noch eines. Dabei steht am Sonntag das direkte Duell zwischen Neuwied und Herford im Plan. Da dürfte der Gegner der Soester EG in den Play-offs ermittelt werden. Als Siebter würden die Bördeindianer auf den Tabellenzweiten treffen – und Herford als Gegner wäre ihnen durchaus Recht, wie Jürgen Frings als 2. Vorsitzender am Rande des Sonntag-Spiels gegen Diez-Limburg erklärte.

Die Soester EG wird dabei alles daransetzen, nicht noch auf Platz acht abzurutschen. Denn vorgestern zeigte sich, dass die EG Diez-Limburg eine Nummer zu groß ist, dass nicht immer Überraschungen wie beim 5:2 vor etwas mehr als zwei Wochen möglich sind. „Da muss alles bei uns passen“, hatte Brüggemann schon vor dem Spiel am vergangenen Sonntag gesagt.

Aber das war nun nicht der Fall. Denn die Soester EG war personell zu sehr geschwächt, hatte einschließlich von zwei Torhütern gerade einmal 14 Spieler zur Verfügung – gegenüber dem Freitagspiel in Hamm fielen noch Tambosi und Alda aus. „Das macht sich bei uns kolossal bemerkbar“, sagte Brüggemann nach der Schlusssirene. Unterschätzt wurden die Bördeindianer diesmal auch nicht, vielmehr war der Gast ganz offensichtlich auf Wiedergutmachung nach der zuletzt in Echtrop erlittenen Niederlage aus. „Das war ein Klassenunterschied über die 60 Minuten“, stellte der Soester Trainer so eindeutig fest. Und vom Etat her spielt die EG Diez-Limburg sicherlich in einer anderen Liga als die Soester EG. „Die wollen in die Oberliga“, so Frings zum Saisonziel der Hessen. Die Soester EG hingegen dürfte froh sein, den Klassenerhalt mit dem Einzug in die Play-offs schon in der Tasche zu haben.

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