SEG-Kanadier Bill Smith „will Tore schießen und Spaß haben“

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Stolz präsentierten Sponsoren und „Macher“ der Soester EG ihren Neuzugang Bill Smith (3. von links). Mit dabei auch noch (von links) Raymond Flerackers, Jürgen Frings, Sven Sievert, Jim Ross, Trainer Burkhard Höcker und Peter Polk.

Soest - Der Auftakt war vielversprechend: In seinem ersten Spiel erzielte Bill Smith direkt sein erstes Tor für die Soester EG in der Aufstiegsrunde zur 1. Liga West.

Der 27-jährige Kanadier besetzt seit vergangenem Donnerstag den Platz des zweiten Kontingent-Spielers neben dem Slowaken Martin Juricek im Kader der Soester EG und soll nun helfen, die SEG in der Aufstiegsrunde möglichst weit nach oben zu führen.

„Genau der Spieler, den wir brauchen“, meint Trainer Burkhard Höcker zum Center und Rechts-Schützen. Eine knappe Woche nach seiner Ankunft in Soest stellte die Soester EG auf einem Sponsoren-Termin im „AI Fitness“ in Soest den sympathisch und offen wirkenden Crack aus dem Mutterland des „Hockeys“ vor. In diesem Rahmen stellte sich William „Bill“ Smith den Fragen von Anzeiger-Redakteur Thomas Müller, wobei Smith sein alter Bekannter Jim Ross als Dolmetscher diente.

Willkommen in Soest. Ihre Anreise von Vancouver soll spektakulär lange gedauert haben. Sind sie mittlerweile richtig angekommen?

Bill Smith: Ich bin von Vancouver zunächst nach Toronto, hatte da Aufenthalt, dann bin ich weiter nach Istanbul, hatte dort wieder Aufenthalt. Dann bin ich zurück nach Düsseldorf, wo mich Jim abgeholt hat.

Sie sind also erst einmal über Deutschland hinweggeflogen und haben von oben geschaut?

Smith: Ja, ich hab geguckt und gesagt: Ok, ich kann zurückfliegen.

Sie haben in ihrem ersten Spiel gleich ein Tor erzielt für die Soester EG. Ein gelungener Einstand. Sind Sie zufrieden?

Smith: Wir können noch viel besser spielen und ich muss mich mit der Mannschaft einspielen. Ein Tor war gut zum Auftakt, aber eins mehr wäre noch besser gewesen. Dann hätten wir gewonnen und die drei Punkte mitgenommen.

Was ist Ihr erster Eindruck von der Mannschaft?

Smith: Der ist sehr gut. Es ist eine junge, motivierte Mannschaft. Sie arbeiten hart beim Training. Es macht Spaß, mit ihnen zu trainieren und zu spielen.

Wie ist der Kontakt zu den Soestern entstanden?

Jim Ross: Wir sind alte Bekannte, haben zusammen in der Junioren-Mannschaft in Kanada gespielt. Er hat mich dann irgendwann mal gefragt, ob es für ihn eine Chance gibt, in Deutschland zu spielen. Wir hatten dann den Kontingent-Platz. Das Interesse auf beiden Seiten war da – und so hat es geklappt. 

Smith: Ich hatte Interesse, hier Hockey zu spielen und wollte Deutschland erkunden.

Als echter Kanadier haben Sie sicherlich schon immer Hockey gespielt. Ist das wirklich so in Kanada?

Smith: (lacht) Ich denke, schon als Baby. Das ist ganz normal in Kanada. Jetzt bin ich aber zum ersten Mal in Deutschland und spiele zum ersten Mal semiprofessionell. Bislang war das eher ein Hobby, zuletzt war ich auf der University of British Colombia in einer Mannschaft aktiv.

Was wollen Sie in den kommenden Wochen in Soest erreichen? Sportlich und abseits des Eises?

Smith: Ich will Tore schießen. Und ich will helfen, die Mannschaft in die Top 4 zu führen, denn damit würden wir aufsteigen. Allgemein gesagt will ich aber mit der Mannschaft einfach gut spielen, Spaß haben. Natürlich möchte ich auch neue Freunde finden und das Land entdecken. Ich bin für drei Monate hier und werde sicher die Gelegenheit dazu haben.

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