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Soester TV kämpft in Jöllenbeck gegen die Auswärtsschwäche

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Von: Thomas Müller

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Max Loer und Co wollen ihren Auswärtsschwäche in Jöllenbeck ablegen.
Max Loer und Co wollen ihren Auswärtsschwäche in Jöllenbeck ablegen. © Niggemeier

Soest - Die Heimbilanz des Soester TV in der Oberliga ist erste Sahne. Jetzt soll auch auswärts endlich der erste Sieg folgen. Die Chance dazu haben die Männer von Trainer Dirk Lohse am Samstag beim Aufsteiger TuS Bielefeld/Jöllenbeck (17.45 Uhr, Realschule Jöllenbeck).

Vier Spiele, vier Siege – das ist die Ausbeute des STV in der heimischen Bördehalle nach dem jüngsten Sieg gegen den HSV Hemer (29:23). Gerade einmal einen Punkt holte Soest dagegen in den bislang vier Auftritten in der Fremde. Das soll sich nach Möglichkeit am Samstag ändern. „Natürlich würden wir gerne auch auswärts mal gewinnen. Nach der guten Leistung gegen Hemer sind wir auch zuversichtlich, dass wir auch in Jöllenbeck eine gute Leistung zeigen können“, hofft Lohse.

Personell sieht es nicht optimal aus. Axel Loer, am vergangenen Wochenende noch Matchwinner, musste beim Training pausieren. Anton Schönle, der zuletzt zumindest mit dem Training aussetzen musste und gegen Hemer nur phasenweise spielte, ist wieder eingestiegen. Bei den beiden U21-Spielern Leon Wolff und Jan-Ole Zülsdorf wird kurzfristig entschieden, ob sie in der Oberliga-Mannschaft spielen oder bei der zweiten Mannschaft, die gleichzeitig in Lünen antritt, auflaufen werden.

So viel Zuversicht wie der Heimsieg gegen Hemer verbreitet, so vorsichtig ist Lohse aber auch im Hinblick auf den Gegner. „In Jöllenbeck ist es nie einfach“, weiß Lohse von der guten Stimmung in der Realschulhalle aus der Vergangenheit. Allerdings ist das letzte Aufeinandertreffen schon einige Jahre her. 38:33 gewann der STV im Aufstiegsjahr sein Heimspiel, in Jöllenbeck gab es beim 29:34 eine von vier Saisonniederlagen.

Danach spielte Soest zwei Jahre in der 3. Liga, Jöllenbeck zuletzt ein Jahr in der Verbandsliga. Aber der TuS feierte den direkten Wiederaufstieg, will zurück im westfälischen Oberhaus erst einmal nur den Klassenerhalt schaffen.

Dass es bislang nicht so gut lief und Jöllenbeck nur zwei von sieben Spielen gewann, liegt auch daran, dass Spielmacher Leon Ludwigs lange Zeit verletzt ausfiel. Gegen Soest soll er sein Comeback feiern. „Er ist einer, der den Unterschied machen kann“, kennt Lohse Ludwigs noch aus vergangenen Duellen.

Von einer Personalie alleine werde ein Spiel aber auch nicht entschieden. Lohse setzt wie gewohnt auf die eigene Mannschaftsstärke: „Wir müssen zusehen, dass wir unser Spiel auf die Platte bekommen, die gute Leistung aus dem Heimspiel hoffentlich in das Auswärtsspiel transportieren.“ Die gute Deckungsarbeit, mit Tempo nach vorne und im Positionsspiel so variabel wie gegen Hemer – dann kann dem STV in Jöllenbeck der erste Auswärtssieg gelingen.

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