Handball Oberliga

Soester TV kämpft gegen den VfL Gladbeck um den dritten Platz

Julian Vukoja hofft mit dem Soester TV noch auf Platz drei, empfängt da in einem wichtigen Spiel am Sonntag den aktuellen Tabellendritten aus Gladbeck.
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Julian Vukoja hofft mit dem Soester TV noch auf Platz drei, empfängt da in einem wichtigen Spiel am Sonntag den aktuellen Tabellendritten aus Gladbeck.

Soest - Zum Abschluss der Hinrunde in der Handball-Oberliga wird es sich zeigen: Kommt der Soester TV noch für einen Platz auf dem Treppchen in Frage? Der aktuelle Tabellensechste empfängt mit dem VfL Gladbeck just jene Mannschaft, die derzeit den dritten Rang belegt, den die Schlüsselträger zu gern noch erobern würden. Anwurf ist am Sonntag um 17.30 Uhr in der Halle des Börde-Berufskollegs.

Die Gäste gelten als Mannschaft, die durchaus Ambitionen für ganz oben hatte. Als Vizemeister aus dem Vorjahr musste der VfL zwar schon sieben Punkte abgeben, ist aber zuletzt seit sieben Spielen ungeschlagen. STV-Trainer Dirk Lohse weiß bestens Bescheid über die Qualitäten der Gladbecker, die mit Max Krönung einen Topshooter der Liga in ihren Reihen haben, der zuletzt gegen Augustdorf gleich zwölfmal getroffen hat.

Fünf Punkte Rückstand weist Gladbeck zum Spitzenreiter Altenhagen auf, würde durch eine Schlappe in Soest gewiss auch die letzten winzigen Chancen verspielen, noch ein Wörtchen um die Meisterschaft mitsprechen zu können. Die Bördestädter würden dem VfL zu gern die Suppe versalzen und selber mit einem Sieg bis auf einen Zähler an den Tabellendritten heranrücken.

Die jüngste Vorstellung beim Spitzenreiter in der Bielefelder Vorstadt gibt dem STV allen Grund zu Zuversicht. Die Leistung war mehr als okay, kaum ein Gegner konnte dem Topfavoriten auf die Meisterschaft besser Paroli bieten als die Bördestädter. Das macht Mut auch für das Kräftemessen mit dem Tabellendritten. Lohse erwartet ein ausgeglichenes Spiel, das womöglich wie die Auftritte der deutschen Nationalmannschaft bis in die letzten Sekunden hinein spannend bleibt.

Der Coach ist ganz froh, dass das jüngste Spiel schon am Freitag war, seine Mannschaft also ein wenig mehr Zeit zum Luftholen hatte vor den drei Trainingseinheiten in dieser Woche. So hat sich Max Loer regeneriert, dürfte wieder in die Rolle des Leaders schlüpfen können. Sein Bruder Axel laboriert weiterhin an seiner hartnäckigen Hüftverletzung, ist allenfalls für die Abwehr eine Alternative. Im Tor kann erstmals Neuzugang Christian Ihssen aufgeboten werden.

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