Martin Denso wird Co-Trainer bei den Handballern des Soester TV

Schlüsselträger melden für Play-offs

Robin Bekel beendet im Sommer seine Laufbahn beim Oberligisten Soester TV.
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Robin Bekel beendet im Sommer seine Laufbahn beim Oberligisten Soester TV.

Soest – Wenn sich die Gelegenheit bietet und der Handballverband tatsächlich noch eine Play-off-Runde in den verschiedenen Spielklassen durchführt, will der Soester TV dabei sein. Sowohl für die erste Herrenmannschaft in der Oberliga als auch für die Reserve in der Bezirksliga wird gemeldet, machte Abteilungsleiter Kai Schönfeld deutlich. Wie und wann der Verband die Ermittlung der Aufsteiger durchführen wird, steht dabei in den Sternen.

Sollte es was werden mit einer Play-off-Runde der aufstiegswilligen Teams in der Oberliga, blickt Trainer Max Loer dem Vorhaben ganz entspannt entgegen. „Wir können uns sportlich mit Konkurrenten wie Altenhagen und Loxten messen“, sieht er seine Mannschaft gewappnet für die Duelle mit den anderen ambitionierten Mannschaften des westfälischen Handball-Oberhauses. „Wir haben uns dies erarbeitet“, sieht er seine Truppe gut aufgestellt.

Allerdings stehen die Schlüsselträger vor einem kleinen Umbruch im Sommer. Denn über die unterbrochene Saison hinaus – der STV hat lediglich ein Spiel Anfang Oktober in Bergkamen absolviert und gewonnen – werden zwei routinierte Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. Torben Voss-Fels und Robin Bekel hören auf. Berufliche und private Umstände haben die beiden zu diesem Schritt veranlasst, wie Kai Schönfeld erläuterte.

Zudem wird Nilas Praest dem STV nicht mehr zur Verfügung stehen. Das zweite Engagement des Rückkehrers in Soest war nicht vor Erfolg gekrönt. So zog er sich vor dem ersten Spiel in Bergkamen eine Verletzung zu, die zunächst als Bänderriss diagnostiziert worden war, sich später aber als gravierender entpuppte. „Handball auf diesem Niveau wird für ihn vorerst nicht möglich sein“, bedauert Max Loer.

Lasse Müller will anpacken

Dessen Bruder Axel hat sich derweil noch nicht hundertprozentig von seiner Knieoperation nach seinem zweiten Kreuzbandriss erholt. „Wir geben ihm alle Zeit“, so der Coach, der sich ebenso wie sein Abteilungsleiter vorstellen kann, dass Axel Loer als reiner Abwehrspezialist einen wesentlichen Beitrag zur weiteren sportlichen Entwicklung des STV beitragen kann. Kürzer treten aus beruflichen Gründen wird Benni Haake. Der Job setzt auch ein Fragezeichen hinter Julian Vukoja.

Besetzt werden sollen die frei werdenden Plätze im Kader durch junge Kräfte. „Wir setzen auf Talente aus der näheren Umgebung, am besten mit STV-Vergangenheit“, so Schönfeld. Dazu zählt auch Lasse Müller. „Er hat Soester DNA“, ist Max Loer froh, dass das Eigengewächs im Oberliga-Kader anpacken will. Er zählt wie Ole Zülsdorf und Jannis Falkenberg zu jener Generation, die schon mehrere Jugendjahrgänge gemeinsam durchlaufen hat. „Er bringt viel mit, ist ein Kämpfer, auch in der Abwehr stark“, ist Loer von Müllers Qualitäten überzeugt.

Zwei, drei weitere Talente haben die Schlüsselträger noch in der Pipeline. Mit einem Kandidaten sind sie schon handelseinig. „Dabei handelt es um einen Perspektivspieler, der aber erst noch seinem aktuellen Verein Bescheid sagen will, bevor wir seinen Namen in der Öffentlichkeit preisgeben“, hält sich Loer noch bedeckt.

Demnächst drei Trainer für zwei Mannschaften

Zur Seite stehen wird ihm ab dem Sommer ein neuer Co-Trainer mit Soester Vergangenheit. Martin Denso, Vater von Mittelmann Luis Gran, war schon unter Dirk Lohse Co-Trainer, hatte nach der Trennung von Sören Hohelüchter schon einmal als Interimscoach fungiert. „Demnächst haben wir drei Trainer für zwei Mannschaften“, setzt Schönfeld darauf, dass Loer, Denso und auch Reinhard Zimmer, mit dem als Coach der zweiten Mannschaft schon verlängert wurde, gut miteinander kooperieren werden. „Es ist auch geplant, dass eine Trainingseinheit pro Woche gemeinsam läuft“, legt der Abteilungsleiter Wert auf die enge Verzahnung der beiden Männerteams.

Die Reserve wird an einer möglichen Play-off-Runde zum Landesliga-Aufstieg teilnehmen. Diese Truppe in die nächsthöhere Spielklasse zu führen, ist für den STV ein Hauptanliegen in den Wochen nach Ostern, wenn es denn tatsächlich wieder in die Halle gehen sollte. Hier wird der Kader nahezu komplett beisammen bleiben.

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