Soester EG gewann auch das letzte Spiel im Pokal

ECHTROP ▪ Die Steilvorlage war gelungen: Mit 10:1 fertigten die Bördeindianer den Gast aus Wiehl im letzten Pokalspiel ab und stellten damit einen neuen Vereinsrekord auf.

Gegen Wiehl gelang der Truppe von Burkhard Höcker der achte Sieg in Folge, wodurch sie im Pokalwettbewerb die weiße Weste behielt.

Allzu einfach war die Aufgabe im letzten Spiel aber nicht, hagelte es doch ab dem zweiten Drittel etliche Strafzeiten, wobei Kolja Kundrun, Christian Mühlforth und Christoph Feske jeweils einen Spieldauerstrafe hinnehmen mussten. Ob sie nun für die prestigeträchtigen Kreispokalspiele gegen Lippstadt gesperrt sind, ist noch offen.

Die Partie begann für die Soester eigentlich optimal, zeigten sie doch einstudierte Spielzüge aus dem Training mit Erfolg. Zweimal Marcel Döscher brachte die SEG in Front, Jan Siering und Thomas Ehlert legten zum 4:0 nach. „Das haben die Jungs wirklich sehr gut gemacht“, war Höcker angetan ob der Leistung, die sich auf dem Eis bot.

Doch ab dem zweiten Drittel wurde die Partie ruppiger, auch die Schiedsrichter trugen durch kleinliche Pfiffe und lange Diskussionen ihren Teil zur Hektik bei. So gelang den Gästen aus Wiehl, die die Soester nur in der Anzahl der Spieldauerstrafen übertrafen, noch der einzige Treffer des Tages aus ihrer Sicht. Doch danach waren wieder die Bördeindianer an der Reihe, die zahlreich erschienen Fans mit Toren zu begeistern. So schraubten Jan Buschmann, Marcel Döscher, Nicolas Keyser, Jan Siering, Sebastian Sprenger und Martin Köchling das Ergebnis noch in den zweistelligen Bereich.

„Ich muss meinen Hut ziehen vor der Mannschaft, wenn man sieht welche Entwicklung sie gemacht hat. Da haben wir uns das Feiern auf alle Fälle verdient“, freute sich Höcker auf eine entspannte Nachspielzeit. ▪ lel

Soester EG:Nickel, Sawannia, Jahrendt, Mühlforth, Köchling, Feske, Kundrun, Buschmann, Eickhoff, Siering, Ehlert, Seb. Sprenger, Keyser, St. Sprenger, Carels, C. Sprenger, Döscher, Guth.

Strafzeiten:SEG (45+70), TuS (37+110).

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