Soester EG arg gebeutelt vor Doppelspieltag

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Martin Juricek und die Soester EG haben am Freitag in Diez anzutreten und haben am Sonntag ein Heimspiel gegen Ratingen vor der Brust.

Soest - Nun hat es auch die Eishockey-Cracks der Soester EG in der kalten Jahreszeit erwischt. Vor dem Doppelspieltag am Wochenende plagt das Team von Coach Dieter Brüggemann eine Grippe- und Verletzungswelle.

Viele Spieler aus dem ohnehin schon nicht breiten Kader fallen aus oder sind fraglich. Am Freitagabend (Beginn 20.30 Uhr) müssen die Bördeindianer bei der EG Diez-Limburg antreten, die laut Brüggemann mit Platz fünf in der Tabelle der Regionalliga West hinter ihren Erwartungen zurückliegt. Doch nicht nur aufgrund der Personalsituation wird es kein leichtes Spiel, kam die SEG beim ersten Auswärtsspiel in Diez doch mit 1:11 unter die Räder. Das Heimspiel hatten sie allerdings mit 5:1 gewonnen. 

Der Kader wird dünn sein. In der Defensive fallen Paul Jäger und Nils Schutzeigel beruflich aus, Dennis Klinge ist langzeitverletzt. In der Offensive fehlen Michael Alba wegen Grippe und Felix Berger, der nach seinem Crash im Spiel gegen Neuss noch Kopfschmerzen hat. Zudem ist der Einsatz von Martin Benes, der ebenfalls grippegeschwächt ist und diese Woche noch nicht trainiert hat, offen.

 „Wir fahren nach Diez mit einem Mini-Kader und wollen das Beste rausholen. Es ist aber klar, dass unsere Jungs nicht bei 100 Prozent sind, wenn die Grippe umgeht. Wir gehen gehandicapt in die Spiele und müssen schauen, wie wir uns aus der Affäre ziehen. Wir wollen die Spiele vernünftig bestreiten.“ Zur Zeit stehen dem erfahrenen Coach nur drei etatmäßige Verteidiger zur Verfügung. Ein Offensivspieler wird hinten aushelfen müssen. „Gegen Diez braucht man auswärts eine sehr gute Torhüterleistung. Wir haben zuhause gegen sie gezeigt, was möglich ist.“

Am Sonntagabend (Beginn 19 Uhr) geht es für die Bördeindianer im Eissportzentrum in Echtrop weiter mit einem Heimspiel gegen den Tabellenvierten, die Ratinger Ice Aliens. Hier das gleiche Bild. Das Heimspiel gewann die SEG mit 3:2 nach Penaltyschießen, auswärts kam sie mit 3:8 unter die Räder.

 „Das ist eine Mannschaft, die klar unter die ersten Vier gehört. Wir spielen aber zuhause und wollen trotz der Situation eine gute Leistung mit einem hoffentlich guten Ergebnis zeigen“, gibt sich Brüggemann kämpferisch. Für beide Partien gibt er eine defensive Marschroute vor. „Wir müssen rationell spielen und auf Konter setzen. Auch so kann man Spiele gewinnen.“

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