Eishockey Regionalliga West

Video: Wüste Schlägerei zwischen der Soester EG und Frankfurt

Echtrop/Lauterbach – Ein gelungenes Sechs-Punkte-Wochenende feierte die Soester EG in der Regionalliga West. Gegen Frankfurt flogen am Ende die Fäuste.

Am Freitag brauchte die SEG mit kleinem Kader noch einen Kraftakt beim 6:3 (2:2, 2:1, 2:0) in Lauterbach. 

Am Sonntag folgte für das Team von Trainer Dieter Brüggemann ein 15:3-Kantersieg gegen Schlusslicht Frankfurt. Gegen die Frankfurter Löwen Ib, die mit nur zehn Spielern in Echtrop aufliefen, legte Soest einen Superstart hin. Tambosi und Berger legten Martin Benes nach knapp drei Minuten das 1:0 auf, Zeitler und Reschetnikow wenig später das 2:0 für Michael Alda. 

Dann schlug die Minute des Igor Furda, nämlich die achte. Innerhalb von 34 Sekunden ließ er das 3:0 (Vorlage Berger und Schäfer) und 4:0 (Benes, Klinge) folgen. Als Tambosi in Minute elf das 5:0 erzielte (Reschetnikow und Busch), schien das Spiel gelaufen. 

Zweimal drei Tore: Martin Benes traf beim Auswärtssieg in Lauterbach und beim Heimsieg gegen Frankfurt jeweils dreifach für die Soester EG.

Doch Soest half mit, dass die Spannung zumindest ein wenig zurückkehrte. Furda musste im ersten Drittel zweimal auf die Strafbank, zweimal nutzte Frankfurt die Überzahl, verkürzte auf 2:5. „Wir haben da leider einen Gang zurückgeschaltet, was nicht in Ordnung war“, kritisierte Soests Trainer Dieter Brüggemann. „Aber wir haben im zweiten Drittel wieder zugelegt.“ 

Tatsächlich war im zweiten Abschnitt bald Schluss mit Spannung, als die Frankfurter einem Debakel entgegensteuerten. Busch und Benes erhöhten auf 7:2. Nach Heineckes 3:7 legten Berger (Furda, Benes), Peschke (Furda) und Furda (Benes) bis zur 33. Minute nach – 10:3. 

Und es kam noch besser für die Gastgeber: Busch (Reschetnikow, Zeitler), Tambosi (Cicigin, Benes) und Benes (Jäger) erhöhten zu Beginn des Schlussdrittels auf 13:3. Nach gut 50 Minuten traf Busch (Reschetnikow, Peschke). Reschetnikow (Benes, Furda) sorgte für den Endstand. 

Vorbei war das Spiel damit aber noch lange nicht: 61 Sekunden vor der Schlusssirene gab es noch eine muntere Keilerei aller auf dem Eis befindlichen Feldspieler, an deren Ende auf Soester Seite Ernst Reschetnikow, Paul Jäger und Thomas Ehlert sowie auf Frankfurter Seite ebenfalls drei Spieler auf die Strafbank mussten. Sperren drohen ihnen allen aber nicht. 

Soester EG: Fleischer, Weissgerber – Klinge, Ehlert, Schäfer, Peschke, Jäger – Zeitler, Tambosi, Benes, Berger, Alda, Furda, Busch, Reschetnikow, Cicigin. 

Tore: 1:0 Benes (4.), 2:0 Alda (5.), 3:0 Furda (8.), 4:0 Furda (8.), 5:0 Tambosi (11.), 5:1 Heinecke (16.), 5:2 Hülskopf (19.), 6:2 Busch (24.), 7:2 Benes (26.), 7:3 Heinecke (28.), 8:3 Berger (30.), 9:3 Peschke (31.), 10:3 Furda (33.), 11:3 Busch (42.), 12:3 Tambosi (43.), 13:3 Benes (44.), 14:3 Busch (51.), 15:3 Reschetnikow (58.).

Rubriklistenbild: © Thomas Müller

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