Basketball Oberliga

BC 70 Soest nach lockerem Sieg in Kaiserau Oberliga-Meister

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So sehen (souveräne) Sieger und Meister auf: Coach Chris Brüggemann, Antoine Hosley, Yvan Noubissi, Fidan Cetaj, Jan Seuthe, Thomas Brandenburg, vorne von links, Malte Bromberg, Nico Schulte, Simon Brehm und Marco Schürmann und Stani Grzyb.

Kamen – Zwei Stunden nach den Damen jubelten auch die Herren des BC 70 Soest. Nach dem 63:36 (41:9)-Sieg beim TVG Kaiserau ist ihnen der Titel in der Oberliga nicht mehr zu nehmen.

Nachdem die Damen die Meisterschaft in der Landesliga im Auswärtsspiel beim TVG Kaiserau klargemacht hatten, dabei von den Herren angefeuert wurden, siegten später auch die Herren beim TVG. Und wie die Damen in der Landesliga durften sie sich ebenfalls über den Titel freuen. Vier Spieltage vor dem Saisonende nach dem 18. Sieg im 18. Spiel. 

Allerdings gewannen die Herren den Titel in der Oberliga und steigen nun in die Regionalliga auf. Und während es die Damen spannend machten, ihren „Matchball“ nur mit Mühe verwandelten, fackelten die Herren gleich im ersten Viertel ein wahres Feuerwerk ab.

Simon Brehm versenkte gleich im ersten Angriff einen Dreier unter dem Jubel des Soester Anhangs. Damit war der Dauerbeschuss des Korbes der Gastgeber durch Hosley und Co eröffnet. Kaiserau kam selbst kaum erfolgreich zum Soester Korb, solange die Soester ernsthaft verteidigten. Apropos Hosley: Der schaltete sich erst richtig ins Spiel ein, als Soest schon die erste klare Führung innehatte: Bis zum Spielstand von 17:2 hatten Hosley, Noubissi, Brehm, Seuthe und Brandenburg die Punkte geteilt. 

Und es wurde im ersten Spielabschnitt nicht besser für die Gastgeber. Der BC 70 setzte Kaiserau permanent unter Druck, war auf dem Weg zum Korb nicht zu stoppen – und traf ohnehin aus allen Lagen. Drei Dreier, sechs von sieben Freiwürfen und unter dem Korb. Folgerichtig war die deutliche Führung von 27:5 nach dem ersten Viertel damit auf jeden Fall. 

BC 70 Soest Meister der Oberliga nach 63:36-Sieg in Kaiserau

Damit war das Spiel mehr oder weniger gelaufen. Und so fehlte in den weiteren Spielabschnitten neben der Spannung auch die Anspannung beim neuen Meister. 

„Wir haben uns anschließend ein bisschen aus der Ruhe bringen lassen“, war Trainer Chris Brüggemann mit dem, was folgte nicht wirklich zufrieden. Insgesamt spielte sich auch verbal viel auf und neben dem Spiel ab, was nicht in jedem Oberliga-Spiel zu hören ist. 

Anfang des zweiten Viertels blieb Soest knapp fünf Minuten ohne Punkt, ließ aber selbst auch nur vier Punkte zu. Die Defense stand hervorragend – und auch da wusste der Oberliga-Champion Höhepunkte zu setzen: Fidan Cetaj räumte einmal mit einem Monsterblock vor dem eigenen Korb auf. 

So ging das zweite Viertel nur mit 14:7 an Soest, das fortan nur noch das Nötigste tat. Brüggemann peitschte noch ein paar Mal an: „Let´s go! Let´s go!“ Aber es blieb ein souveräner Auftritt, der in einen ungefährdeten 63:36-Sieg mündete. Was folgte, war die zweite Soester Jubelfeier des Tages in der Sporthalle im Kamener Süden – gemeinsam mit Fans und den Meister-Damen. Und anders als bei den Damen soll es bei den Herren auch die ein oder andere Flasche Sekt gegeben haben. 

Die Party ging auf der anschließenden gemeinsamen Busfahrt zurück weiter – und soll sich dem Vernehmen nach auch noch auf die Soester Innenstadt ausgeweitet haben.

Statistik

Tabelle

BC 70 Soest: Hosley (31/5), Schulte, Cetaj (4), Bromberg , Schürmann (4/1), Seuthe (2), Grzyb, Noubisse (7/1), Brehm (7/2), Brandenburg (8).

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