Handball-Oberliga Westfalen

Hohelüchter hört auf als Trainer des Soester TV

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Sören Höhelüchter (rechts), hier in einer Auszeit, hörte als Trainer beim Soester TV auf.

Soest – Das erste Spiel im neuen Jahr steht für die Handballer des Soester TV unmittelbar bevor. Beim HTV Hemer treten die Schlüsselträger am Samstagabend an. Dabei werden sie nicht mehr von Trainer Sören Hohelüchter und dessen Co Lars Gottwald gecoacht.

Am Donnerstagabend erfolgte die Trennung vom Trainerduo, das bis Saisonende von Martin Denso beerbt wird. 

Der STV-Vorstand um Abteilungsleiter Marsel Tonneau hatte dem Trainer-Duo das Signal gegeben: Im Sommer ist nach nur einer Saison Schluss. „Die Chemie passte nicht mehr“, ließ Tonneau durchblicken. Daraufhin haben Hohelüchter und Gottwald entschieden, die Zusammenarbeit sofort zu beenden. 

„Wir hätten gern mit dem Trainer-Team bis zum Saisonende weitergemacht, haben die Entscheidung einer sofortigen Beendigung der Zusammenarbeit akzeptiert“, so Tonneau, der betonte, dass im Vorfeld viele Gespräche geführt worden seien. So habe er gehofft, dass in der Kirmeszeit Mannschaft und Trainer enger zusammenwachsen, nachdem früh zu erkennen gewesen sei, dass es auf persönlicher Ebene nicht optimal laufe. 

„Sportlich war es durchaus okay“, ist die bisherige Punktebilanz kein Grund für das Ende der erst im Sommer 2018 begonnenen Zusammenarbeit. Doch die Fußstapfen seien halt groß gewesen, in die Hohelüchter nach dem Ende der elfjährigen Tätigkeit von Dirk Lohse als Trainer getreten sei. „So etwas werden wir wahrscheinlich nie wieder bekommen“, machte Tonneau rückblickend auf die Lohse-Zeit aus seinem Herzen keine Mördergrube. 

„Die neuen, jungen Trainer mussten das Training neben dem normalen Berufsleben unterbringen. Das konnte Dirk als Selbstständiger besser vereinbaren. Schließlich ist der Trainerjob in der Oberliga zeitlich sehr aufwendig mit umfangreichem Videostudium der Gegner und vielem mehr“, so Tonneau gegenüber dem Anzeiger. 

Ab sofort werden die Schlüsselträger von Martin Denso und Max Loer bis zum Saisonende trainiert. Denso, Vater des STV-Mittelmanns Luis Gran, war schon im Vorjahr Co-Trainer unter Dirk Lohse und auch erster Ansprechpartner für den Verein, als es um die Lohse-Nachfolge ging. Doch hatte Denso dem STV aus zeitlichen Gründen eine Absage erteilt. Daher wird er auch nur bis zum Mai als Coach zur Verfügung stehen. 

„Wir werden in der neuen Saison mit einem neuen Trainerteam weitermachen, möchten uns aber für den Moment nur auf die aktuelle Saison und die Erreichung der gesteckten Saisonziele konzentrieren“, erläutert Tonneau, der gleichwohl alsbald eine Lösung in der Trainerfrage für die Saison 19/20 präsentieren will.

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