In der Bezirksliga 7

Sönnern-Spiel bei Hammer SpVg II wird wohl neu angesetzt

Der SC Sönnern wird wohl noch einmal gegen die Hammer SpVg II spielen dürfen.
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Der SC Sönnern wird wohl noch einmal gegen die Hammer SpVg II spielen dürfen.

Das von der Hammer SpVg II mit 3:1 gewonnene Spiel der Fußball-Bezirksliga gegen den SC Sönnern wird vermutlich wiederholt. Davon geht Ulrich Rolfing, Teammanager der HSV-Reserve aus, nachdem den Verein ein Anhörungsschreiben der Bezirksspruchkammer (BSK) erreicht hat.

Sönnern – Für die Bezirksspruchkammer ist hingegen der Einspruch des SC Sönnern gegen die 1:3-Niederlage bei der Hammer SpVg. II noch nicht abgeschlossen. Zur Erinnerung: Ein Spieler der Oberliga-Reserve aus Hamm – Florian Schlottmann – hatte in einem Testspiel die Rote Karte zu sehen bekommen – die wurde aber nicht vom Schiedsrichter in den Spielbericht eingetragen.

So setzte Hamm II Schlottmann in der ersten Partie der Saison gegen Sünninghausen ein. Diese Partie wurde inzwischen für Sünninghausen gewertet.

Kein Einspruch des SV Neubeckum

Herbert Nüsken, Staffelleiter der Fußball-Bezirksliga 7, geht davon aus, dass der SV Neubeckum keinen Einspruch mehr einlegt gegen die Rote Karte für seinen Spieler Gidom in der Partie beim SC Sönnern. „Der Sachverhalt liegt klar auf der Hand“, so der Hammer, der Schiedsrichter habe Hendrik-Liones Gidom die „Rote Karte“ gezeigt, das habe Torben Raßmus ihm gegenüber noch einmal bestätigt. Und der Schiri könne diese Tatsachenentscheidung nicht zurücknehmen, so Nüsken, der den Torwart des SV Neubeckum daher für zwei Spiele sperren wird.

Anschließend setzte der gesperrte Schlottmann eine Partie aus, kam danach gegen den SV Westfalia Soest am dritten und beim 3:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Sönnern am vierten Spieltag wieder zum Einsatz. Damit hatte er nur ein Spiel seiner obligatorischen Zwei-Spiele-Sperre für einen totalen Platzverweis abgesessen.

Dr. Arne Bethlehem von der Bezirksspruchkammer erklärte, dass den beiden Vereinen inzwischen ein vorläufiges Urteil zugegangen sei – auf den Inhalt wollte er wegen des „schwebenden Verfahrens“ nicht eingehen.

Im Urteil steht aber eine Neuansetzung, wie die beteiligten Vereine mitteilten. Eine Spielwertung soll es nicht geben, denn die HSV sei in Bezug auf die Schlottmann-Einsatzfähigkeit von ihrem Fußballkreis falsch beraten worden, hätte keine Schuld am (zu frühen) Einsatz.

Auf der anderen Seite war die Rote Karte gegen den HSV-Spieler offensichtlich gewesen. „Da ist es unerheblich, ob der Schiedsrichter die Rote Karte einträgt. Er darf eine Tatsachenentscheidung nach Fortsetzung der Partie nicht ändern“, so Bethlehem.

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