1. Soester Anzeiger
  2. Sport
  3. Lokalsport

Sieber gewinnt S*-Prüfung beim Dressurturnier an der Kummerwie

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Meike Lauterjung

Kommentare

Das Sieger-Trio der Trensen-L (von links): Amelie Jenissen (Bad Sassendorf) auf Don Davidoff, Magdalena Schumacher (Ostönnen) auf Validos Black Pearl und Constantin Jenissen (Bad Sassendorf) auf Bentley.  - Fotos (6): Lauterjung
Das Sieger-Trio der Trensen-L (von links): Amelie Jenissen (Bad Sassendorf) auf Don Davidoff, Magdalena Schumacher (Ostönnen) auf Validos Black Pearl und Constantin Jenissen (Bad Sassendorf) auf Bentley. - Fotos (6): Lauterjung

Bad Sassendorf - Gut 350 Teilnehmer haben sich am Wochenende in verschiedenen Dressurprüfungen auf der Reitanlage „Zur Kummerwie“ des RFV Soest-Bad Sassendorf gemessen. Die Dressurprüfung Klasse S* am Samstag gewann dabei Franziska Sieber (Schwerte) auf Charly.

Insgesamt gingen die Teilnehmer mit mehr als 500 Pferden knapp 800 Mal an den Start. Der Zeitplan des Turniers war dementsprechend eng gestrickt. Deshalb begannen bereits am Freitagmittag die ersten Prüfungen. Auf dem Außenplatz machten dabei die Jungpferde in einer Dressurpferdeprüfung der Klasse A den Anfang. Hier brachte Sabrina Neumann (Ostönnen) ihren Verreros gut hervor, was mit Platz drei belohnt wurde. In der Trensen-L setzte sich ein Soester Pony-Trio an die Spitze. Mit einer Wertnote von 7,90 gewann Amelie Jenissen vom gastgebenden Reitverein mit Don Davidoff diese Prüfung, auf Rang zwei folgte Magdalena Schumacher (Ostönnen) mit Validos Black Pearl und Platz drei erritt sich Amelies Bruder Constantin Jennissen auf Bentley, ebenfalls aus Bad Sassendorf. Amelie und Magdalena ritten sich am Samstag gleich nochmal ganz nach vorne: Don Davidoff brachte Amelie an die Spitze der Dressurreiter-L und Validos Black Pearl bescherte Magdalena den Sieg in der Kandaren-L.

In der Dressurreiter-L am Samstagmorgen war auch die Welveranerin Maren Droste mit ihrer Stute Florida gut dabei, sie erreichten in der ersten Abteilung den zweiten Platz. Auch auf E- und A-Niveau wurden Dressurreiterprüfungen aufgetragen. In diesen Prüfungen kam es vor allem auf den Sitz und die Einwirkung des Reiters auf sein Pferd an. Von E bis L steigen dabei die Anforderungen in den Lektionen, die an die Reiter gestellt werden. In der E-Prüfung gelang das Elain Milde (Soest-Bad Sassendorf) mit ihrem Pony Donna Cara besonders gut. Mit einer 7,2 setzten sie sich an die Spitze des Starterfelds. Auf A-Niveau legte ihre Vereinskollegin Sophie Rustige auf Chocolate Noir einen guten Ritt vor und erhielt die silberne Schleife.

Nadja Sachs platziert in M**- und S*-Dressur

Am Samstag wurden, zeitgleich zu den Dressurreiterprüfungen für die Nachwuchsreiter, in der Halle bereits Prüfungen der mittelschweren und schweren Klasse ausgetragen. Diese Prüfungen werden alle auf Kandare geritten und stellen mit einer schnellen Abfolge unterschiedlicher Lektionen eine besondere Herausforderung für Reiter und Pferd dar. In beiden Prüfungen, der M**- und der S*-Dressur, ging Nadja Sachs von RV Ostönnen mit Mr. Big an den Start und nahm zwei Schleifen für die Plätze sieben und neun mit nach Hause.

Bernd-Dieter Althüser, 1. Vorsitzender des RFV Soest-Bad Sassendorf, war am Samstag sehr zufrieden mit dem Ablauf des Dressurturniers: „Wir können bisher eine gute Startbilanz vorweisen. Und mit einer guten Zusammenstellung von Prüfungen haben wir den Turniernachwuchs ebenso ansprechen können wie die Fortgeschrittenen und Profis im Reitsport. Jeder kommt so bei uns auf seine Kosten.“

Auch interessant

Kommentare