SFO-Trainer Rüdiger Hötte wird im Derby vom eigenen Spieler ausgeknockt

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Rüdiger Hötte wird von Spielern und Betreuern vom Platz geführt.

Soest - „Auf einmal war es dunkel, ich kann mich an so gut wie nichts mehr erinnern!“ Rüdiger Hötte, Trainer der Sportfreunde Ostinghausen, lag eine Stunde nach dem Abpfiff des Bezirksliga-Spiels seiner Mannschaft beim SV Westfalia Soest mit Nacken-, Kopf- und Bauchschmerzen zu Hause auf der Couch.

Was war passiert im Bezirksliga-Derby zwischen SV Westfalia Soest und seinem Aufsteigerteam (6:2)?  In der 25. Minute hatte er einen in Richtung Seitenaus fliegenden Ball abfangen wollen, als sein Mittelstürmer Mustafah Daoud in ihn hinein rauschte.

 Der SFO-Neuzugang hatte noch versucht, das Leder mit ausgestrecktem Bein zu erreichen, und traf seinen Coach in Kung-Fu-Manier auf den Solarplexus. Hötte stürzte nach hinten, prallte noch mit dem Hinterkopf auf das Pflaster. 

Fußball-Bezirksliga SVW Soest - SF Ostinghausen 6:2

Sofort kümmerten sich Betreuer beider Mannschaften um den Möhneseer, der benommen und mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden lag. Nach fünf Minuten wurde er auf die Trainerbank geführt, fuhr zur Halbzeit nach Hause. „Mir wurde sofort schwarz vor Augen, ich weiß gar nicht, ob ich den Ball überhaupt gefangen hatte“, sprach Hötte am Abend von einem Blackout. So etwas ist ihm in seiner langen Laufbahn als Spieler und Trainer noch nie passiert

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