SFO-Meistertrainer Hötte: "Hätten noch zulegen können"

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SF Ostinghausen jubelt über die Kreismeisterschaft.

Ostinghausen – Mit 16 absolvierten Meisterschaftsspielen steigen die Sportfreunde aus Ostinghausen in die Bezirksliga auf. Als Herbstmeister wiesen sie den besten Punktedurchschnitt auf und gewannen somit beide Kriterien.

Dies berechtigt zum Aufstieg. Bei nur einer Saisonniederlage (in Bremen) und lediglich zwei Unentschieden (in Bad Sassendorf und Lippetal), zeigte das Team von Trainer Rüdiger Hötte wenig Schwächen. Immerhin feierte das Team 13 Siege. „Zuerst war ich unsicher, konnte mich nicht so richtig freuen, doch beim Vergleich mit anderen Kreisen ist unser Titel schon souverän. 

Zudem waren unsere Langzeitverletzten wieder fit und ich glaube, dass wir noch hätten zulegen können. Somit kann ich inzwischen mit dieser Meisterschaft und dem Aufstieg gut leben“, verdeutlicht Trainer Rüdiger Hötte noch einmal, dass so ein Aufstieg für alle Beteiligten keine Selbstverständlichkeit ist. Viele Zuschauer Sportlich gehörten die Sportfreunde schon vor der Saison zu den beiden Topfavoriten. Bad Sassendorf und Ostinghausen waren die meistgenannten Teams, wenn die Frage nach dem möglichen Meister aufkam. 

"Mehr Leute beim Training als andere beim Spiel"

Die TuS Wickede überraschte positiv, hielt im Rennen der beiden Topteams bis zum Ende mit und wurde von vielen SFO-Spielern als härtester Konkurrent im Kampf um den Titel gesehen. Gute Rollen spielten auch der TuS Bremen und der SC Lippetal, wobei den Husaren zuletzt etwas die Luft ausging und der SCL nach mäßigem Saisonstart spät in Schwung kam. Eine große Stärke der Sportfreunde ist sicherlich der heimische Rasenplatz. „Wir haben manchmal beim Training mehr Zuschauer als andere A-Ligisten sonntags beim Spiel“, freut sich Hötte über die hohe Akzeptanz des Vereins im Ort. 

Torwarttrainer Guido Meuter, der Sebastian Ahring ablöst, Chefcoach Rüdiger Hötte und Co-Trainer Julian Bober freuen sich auf die Bezirksliga.

In acht Spielen gab es acht Siege bei 27:4 Toren. Eine beeindruckende Bilanz. Immerhin blieb auch der TuS Bremen in acht Heimspielen jeweils erfolgreich (28:7 Tore). Auswärts wies die TuS Wickede die beste Bilanz auf, verließ nach sieben Spielen sechsmal als Sieger den Platz, verlor nur in Ostinghausen (0:2). Die zweite große Stärke der Ostinghauser ist die Konstanz. Trotz personeller Probleme schaffte es das Team, keine „leichten Punkte“ liegen zu lassen. 

Alle Punktverluste gab es nur gegen Spitzenteams. Wobei allerdings auch Wickede alle drei Niederlagen gegen die Teams von oben kassierte. Bad Sassendorf verlor dagegen daheim gegen Büderich und in Hovestadt reichte es nur zu einem Remis. Stärke der Abwehr Neben der Heimstärke und der Konstanz ist die dritte Stärke die Abwehr. Ein lautstarker Torwart Koch ist ein guter Rückhalt und die Kette vor ihm stand sicher und hat wenig zugelassen.

 Eher im guten Durchschnitt liegt dagegen die Treffsicherheit. Klar, hatte das Team zwischenzeitlich immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, doch knapp drei Tore im Schnitt sind kein herausragendes, aber ein gutes Ergebnis. Kapitän Francesco Galeano (14), Patrick Fekollari (11) waren am treffsichersten. 

Ob und wie gefeiert wird, stand aktuell noch nicht fest. Immerhin haben die Sportfreunde die fußballfreie Zeit genutzt und eine Überdachung vor dem Sportlerheim gebaut. Jetzt können die Fans auch bei Regen trocken ihr Bezirksligateam anfeuern. Personell müssen sich die Zuschauer da kaum umstellen, denn der Kader bleibt nahezu unverändert. 

„Wir haben eine gute Truppe, die in der Bezirksliga eine gute Rolle spielen kann. Ich hoffe auf viele Derbys und freue mich schon besonders auf die Duelle gegen meine ehemaligen Vereine SVW Soest und RW Westönnen“, blickt Trainer Rüdiger Hötte der Zukunft mit Freude entgegen.

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