Serie: Von der Verletzung zum Comeback

Vorsichtig erste Runden drehen

Soest - Während sich sein Team mehr oder weniger konstant durch die Bezirksliga-Saison spielt, schaut Steffen Hinne-Schneider nur zu.

Direkt am ersten Spieltag verletzte sich der 22-Jährige schwer am Knie, musste operiert werden – und kann seitdem die Bezirksliga-Spiele seiner Mannschaft vom SV Westfalia Soest nur vom Spielfeldrand verfolgen.

Mittlerweile kann er wieder laufen – zumindest ein bisschen. Wir begleiten den Mittelfeldspieler seit seiner Verletzung und verfolgen den Weg bis zu seinem hoffentlich bald stattfindenden Comeback.

Wie geht es Ihnen und Ihrem Knie? Was können Sie denn schon wieder machen? 

Steffen Hinne-Schneider: Ich mache, was täglich geht. Ich arbeite weiter im Kraftbereich, dabei mache ich echt Fortschritte. Derzeit betreibe ich viel Muskelaufbau und Stabilisationsübungen für das Knie. 

Wie weit ist das Knie schon belastbar? 

Hinne-Schneider: Im Fitnessstudio laufe ich viel auf dem Cross-Trainer. Das hat den Vorteil, dass das Knie keine Aufschläge zu spüren bekommt. Da merke ich gar nichts. Ich gehe aber auch laufen, auf Asphalt geht das schon 20 bis 25 Minuten gut. Dann geht es nicht weiter. Deshalb probiere ich es lieber auf der Tartan-Bahn im Sportzentrum direkt bei uns am Platz. 

Werden Sie bei den Reha-Maßnahmen direkt von ihrem Arzt begleitet? 

Hinne-Schneider: Das mache ich mehr oder weniger allein. Aber ich stehe auch noch in Kontakt mit Dr. Rädel aus Essen. In die Praxis fahren muss ich aber nicht mehr. Nur dann, wenn noch einmal Komplikationen mit dem Knie auftreten. 

Was ist das für ein Gefühl, am Spielfeldrand stehen zu müssen und nur zusehen zu können? Beim 1:1 gegen Rhynern zuletzt hätten sie dem SVW nicht nur wegen der vielen Ausfälle im Mittelfeld doch gut helfen können. 

Hinne-Schneider: Nur zuschauen zu können, das tut richtig weh. Aber das tut es in jedem Spiel, draußen stehen zu müssen. Wie sieht es mit den Comeback-Plänen genau aus? Sind Sie noch im Zeitplan? Hinne-Schneider: Bis Neujahr möchte ich läuferisch so fit sein, als wenn nichts gewesen wäre. Dann möchte ich mit der Vorbereitung auf die Rückrunde wieder ins Training einsteigen. Überstürzen werde ich aber nichts. Wir werden sehen, wie es sich entwickelt.

Lesen Sie auch

Teil 1 - Erst knackt es im Knie

Teil 2 - Geduld ist gefragt

Teil 3 - Wie ein Holzbein

Teil 4 - Feiern auf Krücken

Teil 5 - Muskelaufbau

Teil 6 - Vorsichtig erste Runden drehen

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