Gute Resonanz beim Masters-Turnier in Welver

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Florian Sievert (am Ball) feierte am Wochenende sein Debüt im Trikot des TuS Schwefe, kam vom SVW Soest II.

Schwefe - Die Resonanz war ausgezeichnet. Ausrichter TuS Schwefe zieht eine positive Bilanz nach der Vorrunde des Warsteiner Masters. 

Allein am Samstag waren über 160 zahlende Zuschauer in der Welveraner Zweifachhalle. 14 Mannschaften bewarben sich um den Einzug in die nächste Runde beim Warsteiner Masters. Entsprechend zufrieden waren die Verantwortlichen beim Ausrichter TuS Schwefe.

Volker Brinkmann, 2. Vorsitzender, zeigte sich begeistert, dass so viele Fans den Weg an die Reiherstraße gefunden hatten. „Damit hatten wir gar nicht gerechnet, zumal noch bei der Vorbesprechung im Dezember ganze elf Mannschaften gemeldet waren“, erinnerte Brinkmann an die Schwierigkeiten im Vorfeld. In der Tat waren in anderen Hallen mehr zweite Mannschaften am Start als je zuvor. In Welver aber waren nur erste Garnituren dabei.

Und erfreuten sich der perfekten Organisation durch den TuS Schwefe, der fast 50 Leute am Start hatte. „Das ist für einen kleinen Verein eine tolle Sache. Es ging Hand in Hand, wir waren allein beim Aufbau am Freitag schon 20 Leute“, zog Brinkmann den Hut vor dem ehrenamtlichen Engagement der Schwefer Fußballfamilie. Nur Kleinigkeiten wie der beim Glatteis nicht gestreute Weg zur Straße störten.

Für mehr Unbehagen sorgten beim Schwefer Vize einige Hallenfußballregeln. „Da wird vorgegeben, nach Futsalregeln mit einem anderen Ball zu spielen, um technisch anspruchsvoller zu spielen. Doch dann wird den Torleuten erlaubt, den Ball lang durch die Halle zu werfen“, sieht Brinkmann ein Paradoxon beim Regelwerk. Gut funktioniert hat hingegen das Anhalten der Zeit in der letzten Spielminute bei jeder Unterbrechung. Da müssen die Zeitnehmer natürlich hellwach sein. „Das ist bei so einem Turnier schon ein anstrengender Job“, weiß Brinkmann.

Bedauerlich fand er, dass sein Team nicht in der abschließenden Zwischenrunde war. „Wir hatten es am Samstag auf dem Fuß. Doch im entscheidenden Spiel gegen Wickede bekamen wir einen fragwürdigen Neunmeter gegen uns, das Unentschieden reichte nicht. Und in der Quali sind wir gut gestartet. Nach zwei Siegen war leider die Luft raus.“

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