Fußball Kreisliga

Tobias Boschert hört als Trainer von BV Bad Sassendorf auf - ein Ex-Profi übernimmt

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Der spielende Co-Trainer Sebastian Tyrala wird zum Chefcoach befördert.

Bad Sassendorf - Tobias Boschert, Trainer des A-Kreisliga-Tabellenführers BV Bad Sassendorf, hört zum Saisonende auf. Neuer Trainer wird der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund, Sebastian Tyrala. 

„Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch fünf intensive Jahre sind genug. Ich werde eine Pause machen, ganz sicher zum 1. Juli keine neue Mannschaft übernehmen“, will Boschert seinen Zeitaufwand für den Fußball etwas herunterschrauben.

Tobias Boschert

Beim BV Bad Sassendorf wurde die Entscheidung mit großem Bedauern aufgenommen. „Wir waren überrascht, als Tobias uns seine Entscheidung mitteilte. Ich persönlich finde das extrem schade, weil Tobias hier fünf sehr, sehr gute Jahre abgeliefert hat“, sagt BVS-Geschäftsführer Benjamin Bußmann. Er hätte gern mit Boschert weitergearbeitet. „Er hat auch als Typ super zum Verein gepasst, und ich hoffe, wir können ihn weiter einbinden“, würde Bußmann den aktuellen Trainer gern beim Prozess der Vereinsentwicklung dabei haben.

Trainer in den Startlöchern

Neuer Trainer in der Saison 2020/21 wird der bisherige spielende Co-Trainer Sebastian Tyrala. „Diese Lösung hat sich abgezeichnet, war aber erst für später angedacht“, sagt Bußmann über den ehemaligen Fußballprofi von Borussia Dortmund. Ziel bleibt die Bezirksliga, ob in dieser Saison oder später.

Tobias Boschert hat in fünf Jahren beim BVS viel bewegt. Platz vier in der Saison 17/18 folgte Rang drei 18/19. Folglich soll es in dieser Saison erneut eine Steigerung geben. Es zeichnet sich ab, dass der BVS und die SF Ostinghausen im Titelrennen die besten Aussichten haben. Aber auch Wickede und Lippetal liegen noch gut im Rennen. „Natürlich würde ich mich gerne mit der Meisterschaft und dem Aufstieg verabschieden“, hat Boschert noch ehrgeizige Ziele bis zum 24. Mai. „Wir funktionieren als Truppe gut, müssen das nur Woche für Woche auch abrufen“, sieht Boschert die Stärke seiner Elf in der mannschaftlichen Geschlossenheit.

Entscheidung hat viele Gründe

Warum der fußballverrückte Trainer zum Saisonende mit diesem Job aufhört, hat viele Gründe. „Nach fünf Jahren ist etwas die Luft raus, zudem ist es gut für den Entwicklungsprozess einer Mannschaft, wenn neue Ideen einfließen. Auch freue ich mich darauf, mal mehr Zeit zu haben und nicht mehrere Stunden in der Woche eingebunden zu sein.“

Dem Jugendfußball wird der 45 Jahre alte A-Lizenz-Inhaber aber weiter treu bleiben. „Das Amt beim Soester Stützpunkt behalte ich, da habe ich gerade erst einen neuen Jahrgang übernommen. Wir wollen noch etwas bewegen“, sagt Boschert, der sehr gern im Nachwuchsbereich arbeitet.

Jetzt will Boschert noch einmal Vollgas geben, um aus der BVS-Kreisliga-Mannschaft alles herauszuholen. „Wir werden die nächsten vier Monate hart arbeiten, um am Ende möglichst weit oben zu stehen“, will der ehrgeizge Trainer den Aufstieg. Danach kann er sich etwas zurücklehnen. Sicher sein dürfte, dass Boschert 2021 wieder an der Linie sein wird. Nur wo, ist noch völlig offen.

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