In der Fußball-Landesliga 3

Rücktritt: Kevin Großkreutz nicht mehr im Trainerteam beim Hilbecker Gegner Türkspor

Kevin Großkreutz (rechts, hier im Dress des KFC Uerdingen) ist als Co-Trainer bei Türkspor Dortmund zurückgetreten.
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Kevin Großkreutz (rechts, hier im Dress des KFC Uerdingen) ist als Co-Trainer bei Türkspor Dortmund zurückgetreten.

Dortmund – Türkspor Dortmund kommt nicht zur Ruhe. Beim Fußball-Landesligisten, der am kommenden Sonntag beim SV Hilbeck zu Gast ist, ist das Trainerteam um seinen Coach Reza Hassani am Dienstagabend zurückgetreten. 

Ebenfalls nicht mehr dabei ist als Co-Trainer der frühere Bundesliga-Spieler und 2014er Weltmeister Kevin Großkreutz, der aktuell beim Drittligisten KFC Uerdingen unter Vertrag steht. Für die Nachfolge hat der Verein nun erst einmal eine Interimslösung gefunden. Das berichten die in Dortmund erscheinenden Ruhr Nachrichten.

Das Trainerteam trat demnach auf eigenem Wunsch beim Aufsteiger zurück, der auch auf Grund seines hochdotierten Kaders als Top-Favorit auf den Durchmarsch in die Westfalenliga gilt. Dabei setzte Türkspor aber den Saisonstart in den Sand und holte aus den ersten beiden Partien nur einen Zähler – zum Auftakt gab es ein 0:1 beim Kirchhörder SC und anschließend ein 3:3 gegen SW Wattenscheid 08.

Nachfolger wird interimsweise zunächst einmal Dimitrios Kalpakidis, der im August beim Dortmunder Westfalenligisten TuS Bövinghausen als Trainer entlassen wurde. Kalpakidis sollte bei Türkspor eigentlich neuer Sportlicher Leiter werden, übernimmt aber nun zunächst auch den Trainerposten.

„Es hat einfach nicht mehr gepasst. Deswegen haben wir als Team entschieden, aufzuhören“, wird der bisherige Coach Hassani in den Ruhr Nachrichten zitiert.

Gökhan Aksoy, Türkspor-Geschäftsführer, sieht als Auslöser für den Rücktritt die Personalie Kalpakidis: „Der Grund, warum die beiden aufgehört haben war, weil wir Dimitrios Kalpakidis als Sportlichen Leiter installieren wollten. Damit waren sie nicht einverstanden. Wir fühlten uns überrumpelt“, sagte Aksoy gegenüber der Ruhr Nachrichten.

„Ich kann nicht verstehen, warum die beiden sich nicht mit uns an einem Tisch setzen wollten. Vielleicht hatten die beiden Angst, das mit mir nun jemand im Team ist, der fußballerisch mitsprechen kann und beide auch kritisieren kann“, erklärte der 41-jährige gegenüber der Dortmunder Zeitung.

Kalpakidis wollte am Donnerstag erstmals das Training leiten. „Wir müssen gucken, dass wir einen guten Trainer finden, der gut hier reinpasst. Dass soll aber eine langfristige Lösung sein“, erklärte der Interimstrainer weiter.

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