Leonard Arnold gewinnt Möhnesee-Triathlon

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Sieger der Kurzdistanz bei den Frauen: Steffi Schwaninger (1., Mitte), Ute Risken (2., rechts) und Carina Huhn (3.).

Möhnesee - Mit über vier Minuten Vorsprung gewann Leonard Arnold die olympische Distanz bei der 27. Auflage des Möhnesee-Triathlons, die am Samstag bei bestem Wetter stattfand. Der 23-Jährige, der für den Ruderclub Sorpesee Tri-Team an den Start ging, brauchte für die 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen gerade mal 2:09:10 Stunden.

„Ich fühle mich hier einfach zu Hause“, sagte der Maschinenbaustudent aus Sundern, „und es ist einfach toll, wenn es einem gelingt, zu Hause so stark zu sein.“ Beim Schwimmen war er in einem Dreier-Team unterwegs und kam am Ende als Dritter nach nur 23 Minuten aus dem Wasser. Gerade mal fünf Sekunden schneller war zu diesem Zeitpunkt der Führende. 

Nach der Radstrecke hatte sich Arnold allerdings den ersten Platz erobert, den er auch beim Laufen nicht mehr aus der Hand gab. Damit legte der 23-Jährige eine beeindruckende Premiere hin, denn am Möhnesee ging er zum ersten Mal an den Start. „Es hat sich aber nicht nur wegen des Sieges gelohnt, denn die Radstrecke ist einfach super.“ Vier Minuten später brandete wieder Applaus auf, denn Robbie Dale erreichte das Ziel. 

Der Triathlet vom Kölner Triathlon Team ist aus Witten an den Möhnesee gekommen und wurde bei seiner zweiten Teilnahme Zweiter. 2016 war er noch Dritter. „Diese Steigerung möchte ich natürlich gerne fortsetzen und bei meinem nächsten Start den Triathlon gewinnen.“ Auch der 27-Jährige fühlt sich hier heimisch, denn er ist in Belecke aufgewachsen. „Es war ein fantastischer Tag“, so der Außendienstmitarbeiter, der seit vier Jahren Triathlon betreibt. „Die Strecke ist supertoll, wobei das Laufen hart war, da man sehr viel in der Sonne gelaufen ist.“ 

27. Möhneseetriathlon Teil eins

Dritter auf dem Treppchen wurde Markus Nübel von der Triathlon-Abteilung des LTV Lippstadt. Nach 2:21:04 Std. war auch der 48-Jährige im Ziel. „Seit 2008 bin ich jetzt beim Triathlon, aber war nicht immer in Möhnesee mit dabei.“ Auch ob er im kommenden Jahr wieder mit dabei sein wird, steht noch nicht fest. „Wenn nicht gerade ein Ironman dazwischenkommt, bin ich aber sehr gerne wieder hier am Möhnesee am Start“, so der Software-Entwickler: „Die Atmosphäre ist hier sehr schön und die Radstrecke mit ihren 400 Höhenmetern ist sehr angenehm und hat ihren Reiz.“ 

Mit seinem sehr guten Abschneiden hat er die Kreismeisterschaft in der Kurzdistanz gewonnen. Dritter wurde Fabian Jänsch hinter dem Zweitplatzierten Sebastian Scholz vom Soester Tri Team. „Ich bin zum vierten Mal dabei und mag besonders die bergige Radstrecke sehr gerne, da sie anspruchsvoll zu fahren ist.“ Ute Risken Zweite über die Kurzdistanz Erstmals gab es bei dieser 27. Auflage des Möhnesee-Triathlons ein Preisgeld zu gewinnen. 

So durften sich die Platzierten bei der olympischen Distanz über 200, 100 und 75 Euro freuen. Bei den Volkstriathleten wurden jeweils 100, 50 und 30 Euro an die schnellsten drei Triathleten ausgezahlt. Vom Tri Team Steinfurt kommt die Siegerin der Frauen in der Kurzdistanz. Steffi Schwaninger benötigte für die drei Disziplinen nur 2:37:45 Std. Nur ein paar Minuten später erreichte auch Ute Risken das Ziel. Die Starterin vom Marathon Soest betreibt schon seit 30 Jahren Triathlon. „Ich habe quasi meinen Heimvorteil genutzt“, sagte die Sportlerin aus Deiringsen mit einem Augenzwinkern. 

„Denn ich bin die Strecke oft gefahren.“ Auf dem Wettkampfkonto der 54-Jährigen sieht es derzeit aber eher mau aus. „Seit fast einem Jahr habe ich keinen Wettkampf mehr absolviert“, sagt die Steuerfachangestellte, „der letzte war der 26. Möhnesee-Triathlon im vergangenen Jahr.“ Bei der Volksdistanz ging der Sieg bei den Herren an Peter Willem Spiekermann vom TV Bohmte vor Lars Köhne von Tri-As Hamm. Platz drei und vier sicherten sich Tobias Burkhardt und Jannick Niessner, die beide für das Hartmann Tri Team an den Start gingen. 

Bei den Damen war Isabelle Weyland nicht zu schlagen. Die 18-Jährige feiert mit ihrem Sieg eine optimale Premiere. „Die Atmosphäre hier gefällt mir sehr gut, außerdem ist es schön, dass man sowohl beim Radfahren als auch beim Laufen immer wieder den See sieht.“ Erst vor rund anderthalb Jahren hat die angehende Industriekauffrau mit Triathlon angefangen. „Ich komme vom Schwimmen“, sagte Weyland und daher verwundert es nicht, dass sie als Erste aus dem See kam. Beim Radfahren wurde sie zwar von der Zeit her Zweite, doch mit der fünftbesten Laufleistung sicherte sie sich den Sieg vor Agnes Ostermayer vom Hartmann Tri Team. Dritte wurde Carolin Heyer. J gb

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