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Richtungsweisende Partie für Schlusslicht Soest gegen „Wundertüte“

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Von: Frank Zöllner

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Die Soester Basketballer verloren ihr Heimspiel gegen Dortmund-Derne klar.
Maika Assor fehlt am Samstag. © Rusche, Michael

Schlusslicht gegen den Viertletzten. Wie bedeutend diese Partie ist, wird durch die Ausganglage vorgegeben.

2. Regionalliga 2, Männer: BC 70 Soest – TuS Iserlohn, Sa, 19 Uhr, Halle des Aldegrever-Gymnasiums. Schlusslicht gegen den Viertletzten. Wie bedeutend diese Partie ist, wird durch die Ausganglage vorgegeben. Während die Soester am vergangenen Samstag in Herford ihre dritte knappe Niederlage im Januar in Folge hinnehmen mussten und nach der insgesamt fünften in Serie auf den letzten Tabellenplatz abgestürzt sind, schaffte Iserlohn am vergangenen Wochenende einen echten Coup: Es siegte mit 79:76 gegen den Spitzenreiter Salzkotten und pflügte die Accent Baskets mit deren zweiten Saisonniederlage von der Spitzenposition herunter.

Der Druck ist da, das ist nicht wegzudiskutieren. Es weiß jeder, worum es geht.

Klaus Vatter, Trainer BC 70 Soest.

„Jetzt müssen wir abliefern“, sagt BC 70-Coach Klaus Vatter unmissverständlich: „Der Druck ist da, das ist nicht wegzudiskutieren. Es weiß jeder, worum es geht.“

Iserlohn liegt nur einen Punkt vor den Soestern, weil die Kangaroos nach einem Nichtantritt im Spiel bei SVD Dortmund im Dezember einen weiteren Punkt abgezogen bekommen haben.

Den Gegner hält Vatter deswegen für eine „Wundertüte. Der Gegner ist nicht einzuschätzen. Von einer Top-Mannschaft, die den Spitzenreiter schlägt, bis zu einer Mannschaft, die nicht wettbewerbsfähig ist, ist personell alles möglich. Das haben wir nicht selbst in der Hand“, erklärt Vatter. Denn das Hinspiel gegen Dortmund verlor Iserlohn mit 128:30, im Rückspiel siegten sie 79:76.

Also schauen die Soester auf sich selbst. Und der Trainer sieht sein Team gut vorbereitet. „Wir hatten eine gute Trainingswoche. Wir sind alles Systeme noch einmal durchgegangen und die Motivation ist hoch“, hat Vatter bei seinen Spielern beobachtet. Er setzt in diesem richtungsweisenden Spiel darauf, dass die Atmosphäre zuhause gut sein wird, „die Leute werden uns unterstützen. Wir haben ja auch zuletzt attraktive Spiele gezeigt“, so Vatter, aber eben mit dem schlechteren Ausgang für die Siebziger.

Zuletzt war die Defensive gut beim 69:72 in Herford, dafür war die Offensive nicht so erfolgreich wie erhofft. Auch hier setzt Vatter, der alles andere als einen Sieg kategorisch ausschließt, auf den Heimvorteil. „Den heimischen Korb werden wir besser treffen“, ist der Coach überzeugt.

Für den beruflich fehlenden Mika Assor hilft Stani Scholl erneut als Center aus.

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