STV-Reserve plant Revanche für Hinspielniederlage

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Jan-Ole Zülsdorf will mit dem Soester TV II Revanche gegen den TV Beckum.

Soest - "Wir konzentrieren uns auf 60 Minuten Handball und versuchen, alles andere auszublenden. Wir haben als Mannschaft ohnehin keinen Einfluss auf die anderen Dinge.“ Phillip Schindler, Trainer der Bezirksliga-Handballer des Soester TV, weiß, dass die Umstände, unter denen seine Schützlinge zu Werke gehen, zur Zeit nicht ganz einfach sind.

Auch im Vorfeld des Heimspiels gegen den TV Beckum, das am Sonntag um 18 Uhr in der Sporthalle des Börde-Berufskollegs angepfiffen wird, wartet die Schlüsselträger-Reserve darauf, ob es beim Abzug von den acht Punkten durch Staffelleiter Feldhaus bleibt oder ob der Einspruch der Soester beim Kreisspruchausschuss von Erfolg gekrönt ist. 

Sechs Punkte beträgt der Rückstand der STV-Youngster auf Tabellenführer Oberaden II durch die Strafe, nachdem Benni Haake in vier Spielen eingesetzt worden war, in denen er nach Auffassung des Staffelleiters nicht hätte spielen dürfen. Bekämen die Soester die Punkte zurück, hätten sie vier Punkte Vorsprung und damit beste Aussichten auf den Aufstieg in die Landesliga. 

Um die Aussichten nicht auch auf sportliche Art und Weise zu schmälern, fokussieren sich die Schindler-Schützlinge voll und ganz auf die nächste Aufgabe. Was auch angesichts der Erfahrungen aus dem Hinspiel ratsam erscheint, denn in Beckum setzte es für die Soester Reserve eine 30:32-Niederlage. Damals bissen sich die Bördestädter in der harzfreien Halle am Gegner die Zähne aus, wie es auch jüngst dem Tabellenzweiten Ennigerloh widerfuhr. 

In Soest aber ist Harz erlaubt, daher sprechen die Vorzeichen für das Gelingen der Revanche, die sich die STV-Youngster zum Ziel gesetzt haben. „Wir nehmen Beckum auf keinen Fall auf die leichte Schulter“, ist Schindler überzeugt, dass seine Schützlinge mit der notwendigen Ernsthaftigkeit zur Sache gehen. Dabei ist er aber zuversichtlich: „Unter normalen Umständen müssten wir das packen.“ 

Verzichten wird er dabei womöglich auf Linkshänder Luke Tischer, der Schindler zufolge aufgrund von Rückenproblemen eine Pause machen sollte. „Ansonsten haben wir die volle Kapelle an Bord“, so der Coach.

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