Preußen Werl will "raus aus dem alten Trott kommen"

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Co-Trainer Stephan Gross (hinten links) und Trainer Daniel Friebe (hinten rechts) mit den Neuzugängen der Werler Preußen: Christopher Wöllert, Faris Shabi, Lars Horlitz (hintere Reihe von links) sowie Elba Bajrami, Steven Kulmann, Eloy Hahne und Sascha Ruhncke (vordere Reihe von links).

Werl - „Endlich haben wir mal andere Gesichter hier!“ Stephan Gross, spielender Co-Trainer bei Preußen Werl, freut sich über die zahlreichen externen Neuzugänge.

„In den letzten Jahren kamen fast ausschließlich Spieler, die schon mal in Werl gespielt haben, zurück“, erklärt Gross weiter: „Die Neuen bringen eine Menge Motivation mit, sodass wir mal aus dem alten Trott rauskommen.“

Mit Daniel Friebe steht außerdem ein neuer Trainer an der Seitenlinie der Adlerträger, der ebenfalls frischen Wind mitbringt. „Es herrscht auch im Verein generell eine Aufbruchstimmung“, sagt Friebe. Seine erste Aufgabe sei es, aus den 24 Spielern, darunter drei Torhüter, die er zur Verfügung habe, eine eingeschworene Mannschaft zu formen. Dafür sollen auch mannschaftliche Aktivitäten neben dem Fußballplatz sorgen – Beachvolleyball und gemeinsames Grillen sind fest im Trainingsplan verankert. Das Gerüst der Mannschaft konnten die Preußen zusammenhalten, die Neuzugänge sollen die Mannschaft in der Spitze und der Breite verstärken. „Die Spieler haben alle das Potenzial für die A-Kreisliga, werden den Konkurrenzkampf in der Mannschaft sicherlich hochhalten“, freut sich Friebe über seinen großen Kader. Mit Mittelfeldspieler Yassine Achour Fadi, der von der Oberliga-Reserve von Westfalia Rhynern in den Preußen-Park wechselt, ist sogar ein Spieler dabei, der in Spanien höherklassig gespielt hat. „Die Jungs sind richtig heiß, haben richtig Bock auf die neue Saison“, sagt Friebe.

Für den 33-Jährigen ist Werl die erste Trainerstation. Als Spielertrainer fungieren möchte er allerdings nicht, lieber will er den Fußball mal aus einer anderen Perspektive betrachten. Als Saisonziel gibt der Preußen-Trainer einen einstelligen Tabellenplatz an, das hält er mit seiner Mannschaft durchaus für realistisch. „In der letzten Saison haben wir häufig nicht unser Potenzial abgerufen“, fügt Gross hinzu. Um diese Probleme zu umgehen sind „Ordnung und Disziplin“ wichtig, so Friebe.

In der Vorbereitung setzt er auf Abwechselung: Begonnen wurde gleich mit einem Cooper-Test. Der soll in vier Wochen noch einmal wiederholt werden, sodass die konditionelle Weiterentwicklung zu sehen ist. Aber auch Einheiten im Fitnessstudio und mit einem Physiotherapeuten stehen auf dem Programm. Die Liga hält Friebe, der zuletzt seine Fußballschuhe für BW Büderich geschnürt hat, für stärker als zuletzt. Dafür sorgen die guten Aufsteiger SpVg. Möhnesee und SV Hilbeck II sowie Bezirksliga-Absteiger SW Hultrop. „Das ist keine einfache Aufgabe, aber das macht es auch spannend“, freut er sich auf sein erstes Jahr an der Linie, in dem er möglichst viele Erfahrungen sammeln will.

Personal

Zugänge:

Marvin Palmowski (BSV Heeren), Christoph Wöllert (SpVg Bönen), Eloy Hahne (SpVg Bönen), Elba Bajrami (RW Barop), Yassine Achour Fadi (Westfalia Rhynern II), Faris Sahbi (VfK Nordbögge), Sascha Ruhncke (Fatihspor Werl), Lars Horlitz (SV Hilbeck II), Steven Kulmann, Heinrich Funk (zweite Mannschaft). 

Abgänge: Tim Schröder (SpVg Möhnesee), Simon Wimmeler (BW Büderich), Sebastian Haubert (TuS Bremen), Burak Kalintas (Fatihspor Werl), Adrian Augustyn (SuS Günne).

Testspiele

Wiemer-Cup: SV Hilbeck II

Fr., 20.7., 19.00

VfK Nordbögge (A)

So., 22.7., 12.00

Wiemer-Cup: TuS Hamm

Mi., 25.7., 18.15

evtl. Wiemer-Cup: Gegner offen

Fr., 27.7., 19.00

evtl. Wiemer-Cup: Gegner offen

So., 29.7., 14.30

Hammer SpVg II (H)

Mi, 1.8., 19.00

TuS Lohauserholz III (A)

So., 5.8., 15.00

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