Nach Trainer-Ausstieg

Preußen TV Werl geht mit trotziger Zuversicht in Abstiegskampf der A-Liga

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Die Trainer Stefan Rupp (rechts) und Lars Horlitz (links) mit den Neuzugängen beim A-Kreisligisten Preußen TV Werl (von links): Mamadou Barry, Andy Brenner, Rene Senula, Kaan Ünlu und Zakaria Comara.

Werl – „Wir werden zwar die ganz Saison gegen den Abstieg spielen, doch haben wir mit unserer Mannschaft große Hoffnung, dass wir die Klasse erhalten“, sagte das Trainergespann Stefan Rupp und Lars Horlitz von Preußen TV Werl am Sonntag zum Trainingsauftakt.

Nach dem überraschenden Ausstieg von Trainer Alex Kostovski hat fast die gesamte erste Mannschaft den Preußen den Rücken gekehrt. Nur Fusnik Avdullahi und Besmir Mavraj sind vom Kader der „Ersten“ geblieben. 

Hoffen auf Ruhe

 Für die Verantwortlichen der Preußen kam der Rücktritt vom 65-jährigen Kostovski überraschend, wie es der Vorsitzende Patrick Timm beim Auftakttraining anmerkte. So kurzfristig war es danach nicht mehr möglich, eine neue Mannschaft zu präsentieren. 

Die Preußen entschieden sich, die Trainer und das Team der „Zweiten“ hoch zu ziehen. In einem gemeinsamen Gespräch am vergangenen Sonntag beschlossen Trainer und Spieler, dass man einen gemeinsamen Versuch startet, um die Klasse zu erhalten. „Wir wissen, dass das sehr schwer wird, aber ich kenne die Spieler und weiß, dass sie das Zeug dafür haben“, sagt Stefan Rupp mit. 

Dabei hofft der Coach auf die Altersstruktur in seinem Team. „Wir haben ältere Spieler, die die A-Kreisliga kennen, aber auch junge, die wir ranführen werden“, so Rupp. „Zudem ist der Charakter innerhalb der Mannschaft ausgezeichnet“, fügt Horlitz hinzu. 

Die ersten Testspiele machen den Trainern schon Hoffnung. Mit einem 3:1-Sieg gegen den A-Ligisten Koriku Sundern starteten die Preußen. Knapp unterlagen sie mit 4:5 bei SVE Heessen.

 „In den Spielen habe ich schon gesehen, dass meine Spieler mithalten können und vielleicht gelingt uns die ein oder andere Überraschung“, berichtet Stefan Rupp. Gestern gab es ein 0:1 gegen den B-Liga-Aufsteiger SuS Scheidingen II. Die Trainer werden schauen, wie die Hinrunde verläuft und später nach gezielten Verstärkungen Ausschau halten. 

„Erst einmal vertraue ich der Mannschaft. Das Gefüge im Team ist so hervorragend, dass wir in die komplette Saison gehen können“, berichtet die Trainer. „Nach den ganzen Querelen muss jetzt Mal Ruhe rein kommen und das häufige Wechseln der Trainer muss ein Ende haben“, wünscht sich Timm. Er plant jetzt langfristig mit dem Trainergespann – und in absehbarer Zeit wieder ein schlagkräftiges Team mit einer Reservemannschaft auf dem Platz stehen.

Zugänge: Mamadou Barry und Zakaria Comara (beide Guinea), Andy Brenner, Rene Senula, Kaan Ünlu (alle reaktiviert)

Abgänge: Rokosa, Markus; Feldhaus, Manuel; Temiz, Emre; Günes, Murat; Thomas, Nico; Peuler, Nils; Klima, Tobias; Müller, Yannic; Scholz, Noel; Megjuani, Mergim; Dhjaku, Briken 

Weitere Testspiele: 9. August (15 Uhr), daheim gegen Hammer SC; 16.8. (14 Uhr): beim TuS Ampen

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