BC 70-Herren nicht erfreut nach Lüdenscheider Absage

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Nicht gerade erfreut von der Lüdenscheider Absage: BC-Trainer Chris Brüggemann.

Soest - Da war Trainer Chris Brüggemann schon ein wenig verärgert. Am Montagabend kurz vor 23 Uhr bekam er per Mail die Absage des für Mittwoch geplanten Pokalspiels gegen die Baskets Lüdenscheid.

Zum einen sollte die Partie der ersten Runde des westdeutschen Pokals eine Generalprobe und letzte Standortbestimmung sein vor dem Start in die Oberliga-Saison am 22. September. Zum anderen hatten die Siebziger Flyer gedruckt, damit einigen Aufwand betrieben. In der Mail, die Brüggemann vom Verband bekam, stand kein Grund für die Absage.

„Das finde ich eigentlich blöd. Wenn man für den Pokal meldet, sollte man auch antreten. Der Termin stand schon seit Wochen fest. Wir haben den Termin vorgegeben und der Gast muss das akzeptieren.“ Es sei auch kein Hinweis gekommen, dass der Termin nicht passe. Wie der Anzeiger erfuhr, hatten die Baskets nicht ausreichend Spieler zur Verfügung, obwohl sie noch eine zweite Mannschaft in der Landesliga haben. 

Nun freut sich Brüggemann mit seiner Mannschaft schon auf das erste Heimspiel der Oberliga-Saison – am 29. September gastieren die Baskets Lüdenscheid am zweiten Spieltag im Hubertus-Schwartz-Kolleg – die Saison beginnt für die Siebziger am 22. September mit einem Spiel bei der BG Hagen. 

„Die Jungs sind jetzt sicher noch motivierter und heißer“, sagt der Trainer, der mit einem Stammkader von zehn Spielern in die neue Serie gehen wird. Antoine Hosley, Dennis Apel, Nico Schulte, Fidan Cetaj, Malte Bromberg, Jan Seuthe, Stani Grzyb, Yvan Noubissi, Thomas Brandenburg und Simon Brehm sind die Stammspieler. Johannes Noll und Marco Schürmann sieht Brüggemann als „Ergänzungsspieler“. Sie würden ihre Chance sicher bekommen, falls mal einer der anderen Spieler krank oder verletzt ist, sollen aber vor allem in der zweiten Mannschaft die Spielpraxis sammeln, die sie in der Oberliga nicht bekommen können. Schürmann kann fünfmal aushelfen, ohne sich festzuspielen, bei Noll als U20-Spieler gibt es kein Limit bei der Zahl der Einsätze. Beide würden in der ersten Mannschaft mittrainieren, sollen der Reserve helfen, ganz oben um den Aufstieg mitzuspielen in der Bezirksliga. Youngster Nico Schulte, der den Sprung in den festen Kader geschafft hat, soll zudem in der U18 als Führungsspieler fungieren. „Der Spagat zwischen U18 und erster Mannschaft ist gut für ihn“, so BC-Trainer Brüggemann über den jungen Aufbauspieler.

Im Pokal haben die Siebziger nun kampflos die zweite Runde erreicht. Wann gegen wen gespielt wird, ist noch offen; könnte sich kommende Woche klären.

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