Oldenburg und Wendrich fahren zur DM

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Denise Oldenburg lief in Bielefeld eine persönliche Bestzeit. ▪

BIELEFELD ▪ Manchmal muss man im Sport einfach die Zähne zusammenbeißen. Aushalten, was man eigentlich nicht aushalten möchte, und einfach weitermachen. So hat es auch Hürdensprinterin Denise Oldenburg gemacht. Von Verletzungen und Pech geplagt, bekam die ehrgeizige Athletin des LAZ Soest im vergangenen Jahr kaum einen Fuß auf dem Boden. Jetzt, in ihrem zweiten A-Jugend-Jahr, ist sie endlich wieder da, wo sie hinwollte.

Bereits zum Auftakt der Hallensaison meldete sie sich mit einem eindrucksvollen dritten Platz in der Frauenwertung auf der westfälischen Bühne zurück. Bei den A-Jugend-Meisterschaften am vergangenen Wochenende war sie noch einmal schneller, legte die 60 Meter Hürden in 8,79 Sekunden zurück und gewann die Silber-Medaille. „Das war eine gewaltige Steigerung“, freute sich ihr Trainer Harald Bottin über die Entwicklung „seiner“ Sportlerin. Mit ihren 8,79 Sekunden jubelte die bei den Westfalenmeisterschaften in Bielefeld nicht nur über einen neuen persönlichen Rekord, sondern löste zugleich das Ticket für die Deutschen Meisterschaften der Frauen (26./27. Februar in Leipzig). Sprinten gegen die besten Frauen Deutschlands – das wollte Oldenburg schon immer.

Das Ticket für die nationalen Titelkämpfe löste auch Falk Wendrich vom LAZ. Der Zweite der Deutschen B-Jugendmeisterschaften im vergangenen Jahr nutzte in Bielefeld die letzte Chance, qualifizierte sich mit persönlicher Bestleistung von 1,99 Metern für die Deutschen A-Jugendmeisterschaften in Leverkusen (19./20. Februar). Dort wird der Wendrich zwar einer der jüngsten Teilnehmer sein, dass dies für ihn jedoch kein Problem ist, stellte er jetzt in Bielefeld eindrucksvoll unter Beweis. Als jüngster Sportler des Feldes machte er den höchsten Satz und gewann nach dem Titel in der B-Jugend auch in der A-Jugend die Westfalenmeisterschaft. Zumindest in Westfalen führt in der Jugendklasse derzeit kein Weg an ihm vorbei.

Ebenfalls über eine Steigerung im Vergleich zur Vorwoche freute sich LAZ-Stabhochspringerin Anna Schulze-Wiehenbrauk. Nach 2,90 Metern und Platz zwei in der Frauenklasse gelang ihr in der A-Jugend wieder ein Sprung über die Drei-Meter-Marke, das bedeutete Platz vier.

Platz fünf im Wettbewerb der A-Jugend ging an die B-Jugendliche LAZ-Hochspringerin Laura Voß, die 1,67 Meter meisterte. ▪ mo

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