14. Hans-Fahrenhorst-Schwimmen der DLRG Ortsgruppe Soest

Mit und ohne Flossen durch das 13 Grad kalte Wasser des Möhnesees

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Wamel – Beim 14. Hans-Fahrenhorst-Schwimmen der DLRG Ortsgruppe Soest, der 37. Ausgabe des Langstrecken- und Flossenschwimmens im Möhnesee, zählte, wie immer zur Eröffnung der Freiluftsaison, das Erlebnis mehr als das Ergebnis. Gleichzeitig startet mit dieser Veranstaltung die Wachsaison am Möhnesee für die DLRG.

In drei unterschiedlichen Wettkämpfen - 500 Meter ohne Flossen sowie 1500 Meter mit und ohne Flossen - starteten rund 50 Schwimmer und Schwimmerinnen bei einer Wassertemperatur von rund 13 Grad, was die Teilnehmer angenehm empfanden. 

Für die Eisschwimmer aus Rheda-Wiedenbrück, die ohne Neoprenanzug an den Start gingen, war diese Temperatur schon ungewöhnlich warm. Die Flossenschwimmer werden aber von Jahr zu Jahr weniger. 

Zum ersten Mal musste das Freiluftschwimmen ohne den Namensgeber Hans Fahrenhorst stattfinden, der im vergangenen November verstorben war.

Der Wettkampf begann mit dem 1500-Meter-Schwimmen, bei dem von 33 Teilnehmern zwei zwischenzeitlich aufgaben. Ohne Flossen siegte bei den Männern Manfrini Elia mit 17:01 Minuten vor Hardy Dinklage (17:45, Triathlon Team Witten) und Fabian Möller (17:50, DLRG Harsewinkel). 

Bei den Frauen gewann Teodora König in 20:01 Minuten (Gut Nass Altena) vor Dorothea Risse (20:36, Neptun Neheim) und Amelie Koehler (21:18 Marathon Steinfurt). 

Den Wettkampf mit Flossen gewann Dirk Metzen (14:55, DLRG Rahden) vor Siegfried Lange (17:38, SV Westf. Dortmund) und Michael Betzold (17:36, DLRG Soest). Bei den Frauen ging Imke Rode von Westfalen Dortmund alleine ins Rennen und schwamm eine gute Zeit von 16:19 Minuten. 

Im Wettkampf Nummer drei, 500 Meter ohne Flossen entschied Fabian Möller von der DLRG Harsewinkel mit einer Zeit von 5:53 Minuten das Rennen für sich, vor Marcus Reineke (6:01) und Jörg Tysarzik (7:47). Bei den Frauen gewann Amelie Köhler (Marathon Steinfurt) in genau sieben Minuten vor Melanie Kampmeier (7:29, Wiedenbrücker TV) und Katharina Werneke (10:06, Wiedenbrücker TV). 

Den ersten Platz und den Pokal der Mannschaftswertung holte sich der SV Westfalen Dortmund und als jüngste Teilnehmerin wurde Amelie Koehler (Marathon Steinfurt) geehrt. 

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr die „Rote Laterne“ für die langsamste Schwimmerin verliehen, zur Motivation fürs nächste Jahr. Einige Neulinge, die gerne mal Freiluftschwimmen schnuppern wollten, waren trotz der Anstrengung begeistert und planen schon die nächsten Starts.

von Alexandra Jochheim

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