Oestinghausen und Hultrop vereint im Bangen um den Klassenerhalt

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Moritz Pipers von SG Oestinghausen erzielte gegen den SV Drensteinfurt beide Treffer beim 2:2-Unentschieden in der Hinrunde. Er zählt zu den Führungsspielern seiner Mannschaft.

Hultrop/Oestinghausen - Der Abstiegskampf in der Bezirksliga 7 nimmt Fahrt auf. Mitten drin: TuS SG Oestinghausen und SW Hultrop. Während Hultrop am Sonntag mit dem 3:2-Sieg gegen den FSC Rheda ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz sendete, musste Oestinghausen nach der Winterpause bereits die zweite unglückliche Niederlage in Folge hinnehmen.

„Wir haben gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner in der Lage sind Punkte zu holen“, gibt sich Alexander Pahl, sportlicher Leiter im Schatten der Heintroper Mühle, optimistisch, dass seine Mannschaft am Ende den Klassenerhalt schafft. Zwar belegt Hultrop zur Zeit einen Abstiegsplatz, aber die Formkurve deutet nach oben.

Allerdings gibt sich auch Pahls Oestinghauser Pendant, Dirk Schneller, zuversichtlich, dass sein Team den direkten Wiederabstieg verhindern kann. „Die Qualität für die Liga steckt in der Mannschaft. Davon bin ich absolut überzeugt“, sagt Schneller.

Am Sonntag hatte die Mannschaft von SGO-Trainer Günter Jochheim die Chance, den Abstand auf die hinteren Plätze auszubauen, aber im direkten Duell mit Abstiegskonkurrent Warendorfer SU kassierten die Schwarz-Gelben eine unglückliche 2:4-Niederlage – statt einen kleinen Vorsprung erarbeitet zu haben, steckt Oestinghausen mitten im Abstiegssumpf.

Neben den beiden „Soester“ Teams droht auch SG Sendenhorst, Warendorfer SU, SuS Ennigerloh und SuS Cappel der Gang in die Kreisliga.

Die besten Chancen räumt Pahl Cappel ein, nicht nur aufgrund der acht Punkte Vorsprung, die das Team zur Zeit auf die Abstiegsplätze aufweist: „Die haben sich im Winter ordentlich verstärkt, aber auch Warendorf hat sich verstärkt.“ Pahl hegt die Hoffnung, dass Hultrop nach der schwierigen Hinrunde und dem stockenden Start nach der Winterpause, endlich in den Rhythmus findet: „Als wir uns im Herbst gefunden hatten, war die Hinrunde für uns schon fast vorbei. Ich hoffe, dass wir jetzt eine Serie starten können.“

Mit der schweren Verletzung von Angreifer Simon Bonk gab es allerdings schon im Winter einen herben Rückschlage. „Simon ist ein Führungsspieler, den wir sicherlich nicht Eins zu Eins ersetzen können, aber der Kader ist groß genug – jetzt sind die anderen am Zug“, setzt der sportliche Leiter aus Hultrop auf den über mehrere Jahre gewachsenen Zusammenhalt.

Personalprobleme gibt es auch im fünf Kilometer entfernten Oestinghausen, wo Jochheim seit Saisonbeginn nicht gerade auf einen breiten Kader bauen kann. Hinzu kommt, dass sich am Sonntag Jonas Nillies das Wadenbein gebrochen hat und auf unbestimmte Zeit ausfällt. „Das macht die Sache für uns nicht einfacher“, gesteht Schneller, der aber auf die schnelle Rückkehr von Verteidiger Justus Lahme baut.

Der sportliche Leiter aus Oestinghausen nimmt die Führungsspieler in die Pflicht: „Es nützt nichts, wenn wir nur Reden. Es muss auch eine Reaktion auf dem Platz gezeigt werden.“

Er rechnet damit, dass auch noch ein oder zwei Mannschaften, die aktuell noch nichts mit dem Abstiegskampf am Hut haben, in Bedrängnis geraten.

Für beide Teams gilt jedenfalls, dass spätestens jetzt nur noch Punkte zählen, denn am Ende kommt es zu einer knallharten Abrechnung – unabhängig von Personalproblemen und eines unregelmäßigen Spielplans.

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