Handball-Oberliga

Oberliga-Herren des Soester TV peilen Sieg beim Schlusslicht an

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Luis Gran und der STV, hier beim jüngsten Heimspiel gegen Gladbeck, gastieren am Samstag bei Schlusslicht Oberaden.

Soest – Der Soester TV ist derzeit nicht gut auf SuS Oberaden zu sprechen. Schließlich sind es die Bergkamener Vorstädter, die mit ihrem Protest dafür gesorgt haben, dass der U21 des STV in der Bezirksliga acht Punkte aberkannt worden sind.

Das sorgt nach aktuellem Stand dafür, dass nicht die STV-Reserve in die Landesliga aufsteigt, sondern SuS Oberaden II.

Diese sportjuristische Auseinandersetzung steht für Martin Denso, den Trainer der ersten Mannschaft des STV, aber im Hintergrund, wenn er mit seinen Schützlingen am Samstag bei der ersten Garnitur von Oberaden antritt. „Wir wollen sportlich zeigen, dass wir beser sind als deren Erste, nachdem schon unsere Youngsters deren Zweite geschlagen haben“, setzt Denso auf Sieg. 

Auf dem Papier sind die Schlüsselträger favorisiert. Denn Oberaden kann den Abstieg in die Verbandsliga nicht mehr abwenden, ist als Schlusslicht zu weit vom rettenden Ufer in der Oberliga entfernt. An einen Selbstläufer glaubt STV-Coach Denso gleichwohl nicht, rechnet eher damit, dass Oberaden befreit aufspielen kann, um sich anständig aus der Oberliga zu verabschieden. 

Gleichwohl hofft er darauf, dass sein Team an die starke Leistung vom jüngsten Auftritt gegen Gladbeck anzuknüpfen versteht. „Wir müssen den Fokus auf uns richten, nachdem wir uns in einigen Spielen selber im Weg gestanden haben“, setzt er darauf, dass seine Sieben nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen mal wieder auf fremdem Parkett punkten kann. 

In den letzten drei Saisonspielen wollen die Schlüsselträger einen Endspurt hinlegen, bekommen es im letzten Saisonheimspiel am 6. April noch mit Jöllenbeck zu tun, ehe es nach der Osterpause noch nach Altenhagen geht. Da wollen die Denso-Schützlinge möglichst fleißig punkten, um den fünften Tabellenplatz zu untermauern. 

Dabei kann Denso wieder auf Robin Bekel bauen, während Yannick Nöh pausiert. Wieder im Kader steht Max Loer, der auskuriert ist und das Training wieder aufgenommen hat. Linkshänder Marcel Tomassini wird mitwirken, hinter Luke Tischer steht noch ein großes Fragezeichen, hinter Axel Loer ein kleines. In dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen werden Fabian Schnorfeil und Torben Voss-Fels.

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