Keine Halle für Vorbereitung und Durchführung

Oberliga-Handballer des Soester TV verzichten auf Aufstiegsrunde

Die Soester Oberliga-Handballer, hier Axel Loer, verzichten auf die Teilnahme an einer möglichen Aufstiegsrunde zur 3. Handball-Bundesliga, da ihnen keine geeignete Halle für die Vorbereitung zur Verfügung steht.
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Die Soester Oberliga-Handballer, hier Axel Loer, verzichten auf die Teilnahme an einer möglichen Aufstiegsrunde zur 3. Handball-Bundesliga, da ihnen keine geeignete Halle für die Vorbereitung zur Verfügung steht.

Soest – Eigentlich wollten die Handballer des Soester TV gerne an der Aufstiegsrunde zur 3. Handball-Bundesliga für die Saison 21/22 teilnehmen. Aber diese Pläne sind gestorben, da ihnen für eine angemessene Vorbereitung keine geeignete Halle zur Verfügung steht, wie Abteilungsleiter Kai Schönfeld am Wochenende mitteilte.

Als einer von wenigen Vereinen ihrer Oberliga-Staffel hatten die STVer für die Aufstiegsrunde gemeldet. Inzwischen sind den Schlüsselträgern auch die Unterlagen des DHB zur Teilnahme in der 3. Liga und einer „eventuellen Aufstiegsrunde“, so Schönfeld, zugegangen.

Derweil haben allerdings der Kreis und die Stadt Soest mitgeteilt, dass „uns in nächster Zeit die Bördehalle des Kreises und wegen der Verlegung eines neuen Hallenbodens auch die städtische Halle am ConvoS-Gymnasium nicht zur Verfügung stehen werden“, teilte nun Kai Schönfeld mit. „Aufgrund dieser Tatsache können wir keine seriöse Vorbereitung für die Mannschaft und eine entsprechende Durchführung der Aufstiegsrunde garantieren“, führt er weiter aus. Zum einen gebe es im Moment ja wegen Corona generell keine offenen Hallen. Zum anderen müsse die Halle Oberligatauglichkeit besitzen, sieht der Abteilungsleiter keine Alternative.

Wir hoffen, dass wir bald wieder unter regulären Bedingungen unserem schönen Handballsport nachgehen können.

Kai Schönfeld, STV-Abteilungsleiter

Die Konsequenz für die Soester Mannschaft: „Wir werden daher leider an einer eventuellen Aufstiegsrunde zur 3. Liga nicht teilnehmen, sondern melden – sofern sie stattfindet – lediglich für eine Pokalrunde“, erklärt Schönfeld. „Wir bedauern diese Entscheidung aus sportlichen Gründen zutiefst, aber aus organisatorischen Gründen haben wir leider keine andere Wahl.“ Natürlich bleibe es aber weiterhin das mittelfristige Ziel, in die 3. Handball-Bundesliga zurückzukehren.

Dabei äußert Schönfeld ohnehin gewisse Zweifel, ob so eine Aufstiegsrunde bei der jetzigen Pandemie-Lage überhaupt stattfinden könne: „Das kann ich mir nicht vorstellen.“

Die Mannschaft sei auf der einen Seite natürlich enttäuscht gewesen von der Entscheidung, auf der anderen Seite können die Spieler „das nachvollziehen“, erklärt der Abteilungsleiter. Für ihn und sein Team im Vorstand gehe natürlich die Arbeit im Hintergrund weiter, „das ist nicht weniger als sonst.“

Anders sieht es laut Schönfeld für eine Aufstiegsrunde der zweiten Herrenmannschaft zur Landesliga aus. „Sofern diese stattfindet, werden wir daran teilnehmen!“, sagt er. „Wir hoffen, dass wir bald wieder unter regulären Bedingungen unserem schönen Handballsport nachgehen können“, schließt er seine Ausführungen.

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