Oberliga- und Bezirksligateam sollen eng zusammenarbeiten

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Eng kooperieren soll die zweite Herrenmannschaft des BC 70 Soest (Bezirksliga) mit der Oberliga-Truppe.

Soest - Frischer Wind beim BC 70 Soest: Mit der Verpflichtung von Neu-Trainer Chris Brüggemann – der Anzeiger berichtete – wird sich nicht nur in der Oberliga-Mannschaft einiges ändern, sondern auch in der „Reserve“, die jüngst in die Bezirksliga aufgestiegen ist.

Denn Brüggemann ist nicht nur der Nachfolger von Trainer Sajeevan Sarangan, der Ende der vergangenen Saison zusammen mit seinem Co-Trainer Bernd Michalski aufhörte, er soll vielmehr auch das Training der Zweitvertretung, die wieder in die Bezirksliga zurückgekehrt ist, leiten. Das gab der Verein jetzt bekannt.

In der ersten Mannschaft löst Brüggemann also Sarangan ab, in der „Reserve“ Thomas Kaplon. Letztgenannter wird eine neue dritte Herrenmannschaft in der Kreisliga coachen. Die U18 der „Siebziger“ geht komplett in die zweite Mannschaft über und soll das Fundament für das Reserve-Team bilden.

Ein „Tryout“ Anfang Juni soll Vereinsmitgliedern und auswärtigen Spielern die Möglichkeit geben, sich dem neuen Trainer zu präsentieren und sich für die Oberliga- oder Bezirksligamannschaft zu empfehlen.

Brüggemann hat ehrgeizige Ziele, will mit der „Ersten“, die in der vergangenen Saison Platz vier belegte, im Mittelfeld landen und mit der Bezirksliga-Truppe zu einem der besseren Teams der Liga werden. Inwieweit in der nächsten Saison US-Boy Antoine Hosley mitwirken wird, steht derzeit noch in den Sternen. „Da gibt es noch keinen neuen Stand“, sagt der BC-Vorsitzende Andreas Kayser. Die dritte Mannschaft soll nach Möglichkeit direkt aufsteigen.

Um die Pläne zu verwirklichen, stehen für Chris Brüggemann, der selber schon in der Regionalliga spielte, Disziplin und harte Arbeit im Vordergrund. „Ich habe ein zwanzigseitiges Playbook mit Spielsystemen und einen Strafenkatalog vorbereitet“, so der neue Coach. Die Oberliga- und Bezirksligamannschaft sollen eng kooperieren und gleiche Systeme spielen, um das Leistungsniveau anzugleichen. „So eine enge Zusammenarbeit zwischen zwei Mannschaften innerhalb des Vereins gab es zuletzt vor einigen Jahren“, sagt Andreas Kayser.

Der in Werdohl wohnhafte Brüggemann wird mehrmals in der Woche die 90 Kilometer lange Fahrt nach Soest auf sich nehmen, um mit den Mannschaften zu arbeiten. „Ich arbeite gerne mit jungen Spielern und entwickle diese“, sagt der 36-Jährige, der schnell spielen lassen will und den Fokus in der Verteidigung sieht, wie er bei seiner Vorstellung Ende März gegenüber dem Anzeiger erklärte.

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