„Noch ist nichts verloren“ - SV Hilbeck gegen Günnigfeld unter Druck

Bünyamin Tas, hier im Spiel gegen den SSV Buer, und der SV Hilbeck empfangen am Wochenende den VfB Günnigfeld. Gegen den Tabellenfünften stehen die Schwarz-Gelben gehörig unter Druck.
+
Bünyamin Tas, hier im Spiel gegen den SSV Buer, und der SV Hilbeck empfangen am Wochenende den VfB Günnigfeld. Gegen den Tabellenfünften stehen die Schwarz-Gelben gehörig unter Druck.

Hilbeck - Keine Frage, die Lage für den SV Hilbeck in der Landesliga 3 hat sich durch die jüngste 0:3-Niederlage bei der SpVg Horsthausen zugespitzt. Statt zu einem unmittelbaren Konkurrenten aufzuschließen, haben die Schwarz-Gelben den Abstand zum rettenden Ufer auf fünf Punkte anwachsen lassen. Der Tabellenvorletzte steht daher schon mächtig unter Druck, wenn es am Sonntag um 15 Uhr im Willi-Hafer-Stadion gegen den VfB Günnigfeld geht.

Entsprechend niedergeschlagen waren die Schützlinge von Trainer Christian Bentrup unter der Woche, zumal sich die personelle Situation weiter zugespitzt hat. Denn der durch die Winter-Abgänge von Wiechert, Cirak und Yilmaz sowie den Kreuzbandriss von Temiz ohnehin ausgedünnte Kader wurde weiter reduziert durch die Rote Karte gegen Dustin Wypyszewski, der vier Spiele zusehen muss.

Zudem musste Daniel Freitag, gerade erst aus der Reserve hochgezogen, nach einer Sprunggelenksverletzung operiert werden und fällt an die vier Wochen aus. Weitere Anleihen bei der zweiten Mannschaft sind schwerlich möglich, soll doch das um den Aufstieg in die A-Kreisliga spielende Team nicht zu sehr geschwächt werden. Christian Bentrup legt hier großen Wert auf eine einvernehmliche Lösung in Zusammenarbeit mit Reserve-Trainer Kai Niggemann.

Trotz aller personellen Rückschläge und trotz der misslichen sportlichen Lage ist der Coach überzeugt, dass die elf Mann, die er für die Startformation aufbieten kann, alles in die Waagschale legen werden, um den Anschluss ans rettende Ufer wieder herzustellen. „Noch ist nichts verloren“, verweist Bentrup auf noch 15 zu absolvierende Spiele.

Gegen Günnigfeld sei durchaus etwas zu holen, auch wenn das Hinspiel-Ergebnis die Bochumer Vorstädter klar im Vorteil sah. Denn der VfB hat beide Punktspiele nach der Winterpause verloren und auch in seinen Testspielen zumeist schlecht abgeschnitten. „Wir müssen punkten“, so Bentrup, der um Ostern herum mit den Spielen gegen Zweckel, Mengede und Firtinaspor vorentscheidende Spiele in Sachen Klassenerhalt erwartet.

Bis dahin soll die Entscheidung gefallen sein, wie es mit seiner Zukunft im Willi-Hafer-Stadion aussehen wird. „Die Rahmenbedingungen müssen stimmen“, so der Coach. Ob das Spiel am Sonntag angesichts der Regenfälle stattfinden kann, wird sich kurzfristig entscheiden.

Personal: Es fehlen Wypyszewski (Sperre), Temiz, Freitag (beide verletzt).

Tend.: SVH N/N/S/U/N - VfB S/N/U/N/N

Hinspiel 5:1 für Günnigfeld

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare